Familie Freitag, Dynahaus-Tester

„Wir sind Warmduscher“

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Das Dynahaus in Kassel-Lohfelden

Kassel-Lohfelden | Modernes Design, ausgefeilte Technik: Das Dynahaus mitten in der City ist ein echter Hingucker. Vorbeigehende Passanten bleiben stehen, recken neugierig die Hälse über den Gartenzaun, flüstern, nicken anerkennend und gehen weiter. Wer denkt, dass es sich hier um ein ganz normales Einfamilienhaus handelt, der irrt.

Das EnergieSpeicherPlusHaus vom Fertighaussteller Dynahaus erzeugt mehr Energie, als seine Bewohner verbrauchen. Ein Haus der Zukunft. Unabhängig sein und mit der gewonnen Energie zusätzlich noch sein E-Auto volltanken – das klingt wie aus einem Science Fiction Film. Doch die faszinierende Technik ist Gegenwart. In Kassel-Lohfelden. Anders als bei einem Passivhaus liegt der Fokus des Energiekonzepts nicht auf maximaler Dämmung, sondern auf der maximalen Energiegewinnung und Energieverwendung. Der Clou: Ein Jahr lang werden das Dynahaus und die darin verbaute Technik in Kassel-Lohfelden von der Familie Freitag getestet. Auf Herz und Nieren geprüft. Die dezentrale Energiewende im Alltags-Check.

Die Test-Familie im Dynahaus

Was für Menschen testen dieses Haus? Sie sind irgendwie eine ganz normale deutsche Durchschnittsfamilie. Mama, Papa, zwei Kinder plus Hund. Papa Frank arbeitet bei einem großen Autohersteller, Mama Daniela ist als Nageldesignerin selbstständig. Ann-Katrin (14) und Jonas (11) gehen noch zur Schule. Hund Oskar (4) führt ein fröhliches Hundeleben – spielen, schmusen, schlafen.

 

Daniela Freitag, die MamaFrank Freitag, der Papa

 

 

Jonas, der kleine Bruder mit Oskar, dem HundDynahaus_AnnKatrin_Bonnie2

 

Eins haben alle Familienmitglieder gemeinsam: „Wir sind Warmduscher“, erzählt Papa Frank lachend. Und: bei rund 23 Grad Raumtemperatur fühlen er und seine Familie sich am wohlsten. Die STIEBEL ELTRON Split-Luft | Wasser-Wärmepumpe WPL 15 IS-2 wird in den nächsten 365 Tagen in ihrem Test-Zuhause für wohlige Wärme im Dynahaus sorgen. Wärmepumpen – die Familie bekommt große Augen. „Ist es das runde Teil im Technikraum?“, fragt seine Tochter Ann-Katrin? Ratlosigkeit. Das Außenteil an der Rückwand ihres Hauses haben sie noch gar nicht entdeckt. Mit Wärmepumpen hat die Familie bislang keine Erfahrung gemacht. „Wir sind gespannt sie zu testen“, freut sich Papa Frank. Bislang heizten ihnen Öl und Gas ordentlich ein.

„Die Technik, das Neue – es reizt“

Ein Haus mit Wärmepumpen ist für die Familie neu. Ihre Wohngeschichte geht so: Von der Mietswohnung ins Elgershausen, ein typischer Bau aus den 60ern plus Ölheizung, ging’s 2000 ins eigene Reihenhäuschen in Lohfelden. Im dortigen Keller: Klar, eine Gasheizung. „Selbst zu bauen haben wir uns nicht getraut“, gibt Mama Daniela zu. Dennoch denkt die Familie immer wieder über zukunftssichere Heiztechnik nach: Unabhängig sein, vielleicht durch Solar? Eine Zielsetzung, die sie nun im Dynahaus testen können. „Die Technik, das Neue – es reizt“, gibt Papa Frank zu. Neugierig ist die ganze Familie … Eine Eigenschaft, die sich auszahlen wird.

Nach dem Test ist vor dem Test

„Auf dem Weg zum Einkaufen bin ich an der Dynahaus-Baustelle vorbeigefahren und habe den Aufruf ‚Testfamilie gesucht‘ gesehen. Ich fand die Aktion sofort super“, erinnert sich Mama Daniela. Sie erzählt ihrem Mann und ihren Kindern von der Idee sich darauf zu bewerben. „Mach doch“, war die knappe Antwort von Papa Frank. „Ich dachte es wird eh nix“, resümiert er. Das war im September 2014. Dann geht es Schlag auf Schlag. Dienstag, der 4. November ist Castingtag – ein lockeres Gespräch plus Spaß-Aufgaben wie ein Haus aus Nudeln bauen. „Wir sind’s nicht“, denkt Mama Daniela beim Rausgehen. Trotzdem packt sie schon mal erste Koffer – man weiß ja nie. Im Dezember dann der erlösende Anruf: Familie Freitag gewinnt ein Jahr Leben im Dynahaus. Alle sind aus dem Häuschen. „Wir sind‘s“, schreibt Daniele ihrem Mann per WhatsApp. Die Freude ist riesig.

Die Technik im Dynahaus

Und was genau testet die Familie eigentlich? Das Energiekonzept ist wie folgt angelegt: Einen Großteil der Energie liefert die Photovoltaikanlage auf dem Dach des zweigeschossigen Einfamilienhauses. Diese selbst erzeugte Energie kann sowohl direkt im Haus verbraucht, als auch in einem Batteriespeicher beziehungsweise thermischen Speicher zwischengespeichert werden. Mit dem grünen Strom wird unter anderem die nachgeschaltete Split-Luft | Wasser-Wärmepumpe WPL 15 IS-2 von STIEBEL ELTRON betrieben, die rund 145 Quadratmeter Wohnfläche mit wohliger Wärme versorgt. Dank Invertertechnik passt sich das Gerät dem Wärmebedarf des Hauses an. Das ist besonders effizient.

Durch das Energiemanagement mit dem SMA Smart Home-System werden die Stromerzeugung und der Verbrauch steuerbarer Elektrogeräte aufeinander abgestimmt. Die überschüssige Energie wird über einen Wechselrichter in die zum Dynahaus gehörige E-Box eingespeist. Dort wird das Elektro-Auto der Familie „grüne Energie“ tanken. „2015“, da ist sich die Familie sicher, „wird aufregend.“

Ihre Meinung ist gefragt …

Haben Sie Fragen an die Familie? Oder haben Sie einen Tipp für mehr Autarkie im Alltag? Jetzt kommentieren und mitdiskutieren! Spannende Erfahrungsberichte der Familie Freitag gibt’s im 2. Teil der Dynahaus-Serie.

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