Peter Koß und Peter Hohoff, STIEBEL ELTRON Warmwasser-Experten

Weltwassertag – 3 Fragen an …

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Am 22. März ist Weltwassertag

Der Weltwassertag findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt – ein Ergebnis der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung. Er steht immer unter einem anderen Motto, dieses Jahr: „Wasser und nachhaltige Entwicklung“. Ein Thema, das STIEBEL ELTRON seit über 90 Jahren umtreibt.

Die STIEBEL ELTRON-Experten Peter Koß, Marktmanager Europa im Bereich Haustechnik, und Peter Hohoff, Leiter Produkt Marketing Haustechnik, nehmen den Thementag zum Anlass, um Ihnen schon heute Spar-Tipps für Ihren Haushalt zu geben.

Sonntag ist Weltwassertag. Was verbindet Ihrer Meinung nach STIEBEL ELTRON mit dem Motto „Wasser und nachhaltige Entwicklung“?

Peter Hohoff: Vor über 90 Jahren brachte STIEBEL ELTRON den Ringtauchsieder auf den Markt – das war damals eine Innovation. Der erste Schritt im Produktbereich Warmwasser. Seitdem entwickeln wir immer effizientere Geräte.

Peter Hohoff, Leiter Produktmanagement Haustechnik
„Achten Sie auf die Auszeichnung 4i-Technologie – sie garantiert maximale Effizienz“, sagt Peter Hohoff, Leiter Produktmanagement Haustechnik.

Peter Koß: Effizienz ist für uns kein reiner Werbeslogan, sondern eine Zielsetzung. Der Kunde soll mit unseren Produkten nur so viel Wasser verbrauchen, wie nötig. Schließlich ist Wasser eine kostbare Ressource. Dabei muss man aber nicht auf Komfort verzichten.

Peter Hohoff: Konkret lässt sich das an einem Produktbeispiel erklären: Nehmen wir mal den hydraulischen Durchlauferhitzer im Vergleich zum elektronischen Durchlauferhitzer. Beim hydraulischen Durchlauferhitzer wird das Wasser mit einer konstant hohen Leistung erwärmt und anschließend durch Beimischen von kaltem Wasser auf die Wunschtemperatur herunter gekühlt. Erst zu heiß, dann zu kalt – bevor man seine perfekte Wohlfühltemperatur hat, fließt viel Wasser durch die Leitung. Cleverer geht’s mit dieser Variante: Der elektronische Durchlauferhitzer setzt nur so viel Leistung zur Wassererwärmung ein, wie tatsächlich gebraucht wird – das spart erstmal Energie. Und: Kein zusätzliches kaltes Wasser mehr. Wasserhahn auf und die gewünschte Wohlfühltemperatur ist da. Effizienz plus Komfort.

Ich muss also nicht auf Komfort verzichten, obwohl ich sparen will. Das ist super. Ihr Tipp: Was kann ich in meinem Haushalt noch tun, um weniger Wasser zu verbrauchen?

Peter Hohoff: Prüfen Sie Armaturen, defekte Dichtungen am besten sofort ersetzen. Ein tropfender Wasserhahn verschwendet unnötig Wasser. Empfehlen kann ich auch Produkte mit der STIEBEL ELTRON Eco Funktion wie den DHE. Heißt: Die Durchflussmenge des Wassers kann angepasst werden.

Peter Koß: Ja, das habe ich auch Zuhause. Beim Duschen fließen nicht 20 Liter Wasser pro Minute aus dem Duschkopf, sondern nur 7 Liter. Klasse! Da freut sich das Sparschwein.

Glückliche Sparschweine hat jeder gern. Sie haben schon einige Produkte genannt, die Sie empfehlen können. Haben Sie noch mehr Produkt-Tipps?

Peter Hohoff: Achten Sie bei unseren Produkten auf die Auszeichnung 4i oder 3i Technologie – sie garantiert maximale Effizienz. Diese Produkte verfügen nämlich über eine 3-fache oder 4-fache Intelligenz. Die Technik ist spannend: Bei der 4i Technologie zum Beispiel sind drei Sensoren mit einem Motorventil kombiniert. Über die Sensoren werden Zulauftemperatur, Auslauftemperatur und Durchflussmenge erfasst – ein ständiger Soll-Ist-Abgleich der Werte.

Peter Koss, Marktmanager Haustechnik | STIEBEL ELTRON
„Effizienz ist für uns kein reiner Werbeslogan, sondern eine Zielsetzung“, sagt Peter Koß, Marktmanager Europa im Bereich Haustechnik.

Peter Koß: Dadurch bleibt die Wassertemperatur konstant. Eigentlich ist es nämlich so: Bringt das Gerät seine maximale Leistung, hätte ein höherer Warmwasserbedarf automatisch einen Abfall der Temperatur zur Folge. Kennt man vielleicht noch aus seiner Kindheit, wenn’s unter der Dusche plötzlich kalt wurde, weil sich im Bad gleichzeitig wer die Hände gewaschen hat. Diese unfreiwilligen Wechselduschen gibt’s nicht mehr. Um auch in diesem Fall die gewünschte Temperatur zu halten, reguliert bei der 4i-Technologie das Motorventil automatisch geringfügig die Wassermenge – werden Sie gar nicht merken.

Peter Hohoff: Geeignet für Warmduscher oder Kaltduscher – die gewünschte Temperatur wird immer gradgenau gehalten. Hahn auf und los geht’s.

Peter Koß: Empfehlen kann ich auch den Kompaktdurchlauferhitzer DCE. Er wurde so konzipiert, dass er perfekt für den Bedarf in der Küche ausgerichtet ist. Eigentlich ist er mit seinem schicken Design zu schade zum Verstecken, aber er passt auch bei kleinen Küchen unter die Spüle. Das heißt: Er ist direkt dort, wo man warmes Wasser braucht – eine dezentrale Versorgung.

Peter Hohoff: Und wenn Café- oder Restaurant-Besitzer mitlesen, auch für Sie ein Tipp: auf Ihrer Toilette kann Wasser gespart werden. Zum Beispiel mit dem Mini-Durchlauferhitzer und der dazugehörigen Sensorarmatur. Sie hilft das unnötige Wasserlaufen in Ihren Waschräumen zu reduzieren.

Vielen Dank für die Tipps.

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