Familie Freitag, Dynahaus-Tester

Sonne = Strom

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Dynahaus Lohfelden

Familie Freitag lebt im Dynahaus in Kassel-Lohfelden. In einer Serie erzählen sie auf STIEBEL ELTRON Energy Life von ihren Erfahrungen im Effizienzhaus Plus – heute: von Sonnenstrom.

Endlich, Sommer! In Lohfelden klettert das Thermometer auf 30 Grad. Entspannt sitzt Familie Freitag auf der Terrasse des Dynahauses und genießt die sommerlichen Temperaturen. Hund Oskar reckt keck seine Nase in die Luft. Sonne gleich Lebensfreude.

IMG_2561Sonne gleich Strom. Seit sechs Monaten wohnt Familie Freitag als Testfamilie im EnergieSpeicherPlusHaus Dynahaus nach dieser Gleichung. Die ersten Zwischenbilanzen sind positiv: Die im Vorfeld berechneten Soll-Werte werden erreicht. „Architektur als auch die darin verbaute Technik sind einfach faszinierend“, sagt Frank Freitag.

Strom wird immer mehr zum Leitmedium der Energiemärkte. Schon heute entsteht aus regenerativen Quellen wie Wind, Sonne, Wasser vor allem eines: Elektrizität.

Das Hauskonzept vom Dynahaus ist auf den maximalen Eigenstromverbrauch ausgelegt, das heißt, ein großer Teil der selbst erzeugten Energie wird direkt verbraucht. Unterstützend wirken hier verschiedene Speicherkomponenten, die die Energie auch dann verfügbar machen, wenn die Sonne einmal nicht scheint.

BMW_UebergabeWas aber tun mit der überschüssigen Energie? Familie Freitag nutzt im Dynahaus den Strom intelligent und effizient. Ein Beispiel: Während die Familie auf der Terrasse Sonne tankt, ist ihr neuer BMW an die E-Box des Hauses angeschlossen und tankt Sonnenstrom.

Vor allem Daniela Freitag fährt mit dem Flitzer um alltägliche Besorgungen zu machen. „Mein erster Gedanke war: Wo ist die nächste Tankstelle“, sagt sie. Dass diese Sorge völlig unbegründet war, zeigt sich nach den ersten Testwochen. Rund 150 Kilometer fährt der BMW mit einer „Tankfüllung“. Genug, um komfortabel den Alltag zu bestreiten.

CO2 einsparen: Mit der STIEBEL ELTRON Wärmepumpe

Das E-Auto ist nicht die einzige Technik, die im Dynahaus CO2 einspart. Denn im Dynahaus ist keine fossile Heizung, sondern eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage installiert. „Ersetzt man eine normale Heizung mit fossilen Brennstoffen mit der Kombination Wärmepumpe und Photovoltaik lässt sich so viel CO2 einsparen, dass man anstelle dessen circa 50.000 km pro Jahr mit einem konventionellen Auto fahren könnte – quasi einmal um die Erde“, erklärt Michael Kruckenberg, Leiter Produktmanagement Regelungstechnik von STIEBEL ELTRON.

Waermepumpen-sind-CO2freiKruckenberg

„Seitdem wir eingezogen sind, läuft unsere Wärmepumpe ohne Probleme“, erzählt Frank Freitag, „und wir bemerken sie gar nicht. Es ist Technik zum Wohlfühlen.“ In Lohfelden ist das Haus ein Vorzeigeobjekt: Photovoltaik und Wärmepumpe, verbunden mit hocheffizienter vernetzter Haustechnik, sind perfekt aufeinander abgestimmt. Klaus Steffek, Erster Beigeordneter der Gemeinde Lohfelden, ist beeindruckt. „Unsere Gemeinde hat das Ziel bis 2030 CO2-neutral zu sein. Das Konzept ist der Schritt in die richtige Richtung“, sagt er.

Und die Freitags? „Wir haben Halbzeit“, bilanziert Frank Freitag. „Langsam machen wir uns darüber Gedanken, ob wir im Dynahaus wohnen bleiben und zurück in unser altes Haus ziehen“, sagt er. Nachdenklich lehnt er sich in seinem Sonnenstuhl zurück und blickt in den Sommerhimmel. Was die Zukunft wohl bringt?

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