Benjamin Schmidt-Strohschnieder, visionärer Architekt

So geht Nachhaltigkeit: Leben im Massivholzhaus

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Der Architekt Benjamin Schmidt-Strohschnieder | bss architektur hat eine Vision: Hannover braucht mehr energieautarke Häuser. Für seine Kunden konzipiert und baut er Zuhause zum Wohlfühlen – aus Massivholz.

Benjamin-Schmidt-Strohschnieder-von-bss-Architektur-setzt-auf-energieeffiziente-Häuser-aus-MassivholzAuf einer ehemaligen Wiese steht es, das Wohn- und Geschäftshaus von Benjamin Schmidt- Strohschnieder. Ein Massivholzhaus. Keine Almhütte, kein finnisches Holzhaus, nein, das Design von bss Architektur ist modern und clean, ohne dabei kühl zu wirken. Hinter dem Design liegt ein nachhaltiges Konzept: „Wir haben ein Problem auf der Erde, der Klimawandel ist in aller Munde und im Gebäudesegment liegt eine Riesenchance“, ist der Architekt überzeugt, „bei Lebensmitteln konsumieren viele Kunden schon heute nachhaltiger und denken darüber nach, ob sie zur Kiwi greifen, die viele Kilometer zurücklegt hat, um im Supermarkt erhältlich zu sein oder ob sie lieber den Apfel vom Bauern aus der Region kaufen. Warum also nicht auch beim Hausbau nachhaltig und umweltfreundlich denken?“ Nachhaltigkeit fängt bei bss Architektur schon bei der Auswahl der Baumaterialien an. Darum setzt der Hannoveraner auf den Baustoff Holz – angebaut in Norddeutschland und Teilen Nordrhein-Westfalens, um die Fahrtwege zu den Baustellen möglichst kurz zu halten.

 

Nachhaltig bauen: „Wir haben eine Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen.“

 

„Der Baustoff Holz begeistert mich. Bäume entziehen der Atmosphäre CO2 und da unsere Wälder in Deutschland nachhaltig bewirtschaftet werden, also nie mehr Holz geerntet wird, als nachwächst, erschöpft sich die Ressource Holz nicht – im Gegensatz zu endlichen Baustoffen wie beispielsweise Rohöl und Stein. Setzen wir dann diesen nachhaltigen Baustoff ein, um ein Niedrigenergiehaus mit entsprechend nachhaltigem Energiekonzept zu bauen, entlasten wir die Atmosphäre mehrfach“, so der Experte.

 

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In seinem Wohn- und Geschäftshaus wird seine Vision greifbar. Arbeiten und wohnen unter einem Dach, immer mit dem guten Gefühl etwas für die Umwelt zu tun. „Natürlich ist Klimaschutz wichtig, das steht für mich gar nicht zur Debatte. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen“, betont der Familienvater. Mit seiner Frau und seinen zwei Kindern bewohnt er den hinteren Teil des Hauses im KfW-55-Standard. „KfW 55“ steht dabei für den energetischen Standard, die die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ihren Förderprodukten zugrunde legt. Die Zahl 55 gibt dabei den jährlichen Primärenergiebedarf an, den das Haus im Verhältnis zu vergleichbaren Neubauten höchstens haben darf. Als Faustregel gilt: Je geringer der Zahlenwert, desto geringer ist auch der Primärenergiebedarf des Hauses, sprich: umso höher die Energieeffizienz der Immobilie. Das KfW-55-Effizienzhaus von Familie Schmidt-Strohschnieder benötigt nur 55 Prozent der Energiemenge eines vergleichbaren Neubaus gemäß aktueller Energieeinsparverordnung (EnEV). Tolles Ergebnis!

 

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Für wohlige Wärme, warmes Wasser und gute Luft im Haus sorgt das STIEBEL ELTRON Lüftungsintegralgerät LWZ 504 mit integrierter Luft-Wasser-Wärmepumpe. „Ich habe alle Funktionen, die ich in meinem Zuhause benötige in einem Produkt – das spart viel Platz in unserem Hauswirtschaftraum und hat einfach überzeugt.“ Nicht nur wegen des KfW-Standards ist Benjamin Schmidt-Strohschnieder von Wärmepumpen überzeugt: „Gas und Öl machen heutzutage in deutschen Neubaukellern keinen Sinn, die Ressourcen sind bald aufgebraucht. Die Zukunft ist für mich Strom, gewonnen aus der Kraft der Sonne“, ist der Hannoveraner überzeugt. Entsprechend ist die Photovoltaikanlage auf seinem Dach auf die Technik im Haus abgestimmt. Angeschlossen an das hauseigene Energiemanagementsystem, dem ISG von STIEBEL ELTRON, können Energieverbräuche des Hauses bequem vom Tablet beobachtet und gesteuert werden. „Wir sind mit der Technik im Haus zufrieden – alles richtig gemacht“, bilanziert der Bauherr und lacht. Blick auf die Uhr. Ein Kunde wartet auf den Architekten. Ein neues, zukunftssicheres Zuhause ist in Planung – und so wird man vielleicht in der Region Hannover bald mehr energieeffiziente und umweltfreundliche Massivholzhäuser sehen. Das freut die CO2-Bilanz!

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