Familie Schmidt, kreative Sanierer

Sanieren mit Wärmepumpe: Ein Erfahrungsbericht

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Sanierung eines 135 Jahre alten Hauses geht das? Ein Erfahrungsbericht.

Ihr 135 Jahre altes Wohnhaus strahlt im neuen Glanz: Familie Schmidt hat ihr Mehrfamilienhaus mit einer Wärmepumpe saniert. Die Vorgaben: ein hoher Grad an Autarkie, hohe Effizienz, einen großen Eigenstromanteil aus der PV-Anlage und möglichst geringe Kosten für Heizung, Warmwasser und Strom.

Malerische Fachwerkhäuser wohin das Auge reicht: das ist Schorndorf, Heimat von Peter und Iris Schmidt, in der Nähe von Stuttgart. Das Ehepaar hegt ein ehrgeiziges Projekt, ihr Wohnhaus aus dem Jahre 1880 in der historischen Altstadt soll energetisch saniert werden. Denn ihre eingebauten dezentralen Elektro-Speicherheizungen sowie der offene Kamin  verteilen die Wärme schlecht im Raum. Die Warmwasserbereitung erfolgt über dezentrale Boiler. Die Energiekosten liegen so jährlich bei fast 6.500 Euro. Zu viel für die 240 Quadratmeter Wohnfläche, finden die Schmidts.

Wärmepumpen-laufen-auch-in-der-Sanierung-besonders-effizientIhr Plan: Zukünftig wollen sie auf erneuerbare Energien setzen, für behagliche Wärme und geringere Energiekosten – das freut auch die zukünftigen Mieter. Aber wie setzt man ein solch ehrgeiziges Projekt um? Der Diplomingenieur für Elektrotechnik fand in Fachhandwerker Markus Schlotz von der Firma Schlotz Gebäudetechnik aus Schorndorf einen kompetenten Projektpartner. Die Idee: Statt Elektro-Speicherheizung und offenem Kamin ziehen eine innenaufgestellte STIEBEL ELTRON Luft|Wasser-Wärmepumpe, Niedertemperatur-Gebläse-Konvektoren sowie eine Photovoltaikanlage mit intelligentem Energiemanagement ins Haus. Gesagt, getan: Anfang 2013 beginnen die Sanierungsarbeiten.

Sanierungs-Tipp: Austauschkonvektoren + Wärmepumpe = Top-Effizienzwerte

 

Die STIEBEL ELTRON Luft|Wasser-Wärmepumpen WPL 33 HT passt exakt zum errechneten Wärmebedarf des Mehrfamilienhauses mit drei Wohneinheiten und wird im Anbau des Gebäudes aufgestellt. Hinzu kommt ein passender 1.500-Liter Kombispeicher für Heizung und Warmwasser.

Sanierungstipp-Austauschkonvektoren-von-STIEBEL-ELTRON-in-Kombination-mit-Wärmepumpen-sorgen-für-wohlige-WärmeDie Effizienzwerte ihrer Wärmepumpe begeistert die Familie. Ihr Sanierungs-Tipp: Durch die Verwendung von speziellen STIEBEL ELTRON Niedertemperatur-Austauschkonvektoren, läuft die Wärmepumpe besonders effizient.

Die Austauschkonvektoren werden anstelle der alten Wärmespeicher in jedem Raum installiert und benötigen eine deutlich geringere Vorlauftemperatur als herkömmliche Radiatoren, um den Raum mit der benötigten Wärme zu versorgen. Möglich macht dies ein integriertes Gebläse, sodass die Vorlauftemperatur auf maximal 35 Grad begrenzt wird. Da die bisherigen Wärmespeicher lediglich einen Stromanschluss benötigten, musste ein neues Rohrnetz installiert werden. „Aber das war nicht schlimm, die zusätzlichen Arbeiten haben sich gelohnt“, erinnert sich der Bauherr. „Die Gebläse in den Austauschkonvektoren laufen so leise, dass wir nichts wahrnehmen – und die Wärme ist wesentlich angenehmer. Die Räume werden schnell und komfortabel warm.“

Smart Home nach der Sanierung; Den Energieverbrauch des Hauses kann man mit STIEBEL ELTRON Energiemanagementsystemen online einsehenNeben dem Einbau einer Wärmepumpe stand die PV-Anlage im Fokus des Energiekonzeptes. Die 26 auf dem Dach installierten Module haben eine Peakleistung von 6,63 Kilowatt. Der Clou: Die gesamte Anlage wird über einen Internetanschluss ferngewartet. Nicht nur Bauherr Peter Schmidt kann jederzeit auf seine Daten zugreifen, auch Fachhandwerker Markus Schlotz hat die Möglichkeit, vom Büro-Rechner aus die aktuellen Zahlen abzulesen und sich davon zu überzeugen, dass in der Anlage ‚alles rund läuft‘. Familie und Fachhandwerker sind zufrieden.

 

Sanierung ja oder nein? Die Zahlen sprechen für sich…

 

„Wer Energie und damit Geld sparen will, kommt um die Heizungssanierung nicht herum: Fast 90 Prozent des gesamten heimischen Energieverbrauchs gehen auf das Konto der Heizung und Warmwasserbereitung – erst Recht, wenn die vorhandene Anlage nicht dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Und das ist in rund drei Viertel aller deutschen Haushalte der Fall“, bilanziert Fachhandwerker Markus Schlotz. Die Zahlen der ersten Bilanz geben Schlotz recht: Lagen die Energiekosten der Familie Schmidt in der Vergangenheit jährlich bei etwa 6.500 Euro, so haben sie sich nach den Umbauarbeiten auf ca. 2.500 Euro reduziert. Der Endenergiebedarf ging von ursprünglich 196,2 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr auf 76,3 zurück. Der Primärenergiebedarf von 471 auf 88 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Gleichzeitig konnten pro Jahr 24 Tonnen CO2 eingespart werden, was einer Kilometerleistung eines PKW von rund 180.000 Kilometern entspricht.

Planen Sie eine Altbausanierung? Oder haben Sie Ihr Zuhause schon mit einer STIEBEL ELTRON Wärmepumpe saniert? Jetzt kommentieren!

 

 

 

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