Drei Hersteller, ein Ziel

Planersymposium: Der Experten-Treff

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Planersymposium_STIEBEL-ELTRON

Drei Hersteller, ein Ziel: Trinkwasserinstallationen hygienisch zu planen, stellt Fachleute in der Praxis immer wieder vor Herausforderungen. Gut, wer da alles im Blick hat! Im Planersymposium geben Uponor, HANSA und STIEBEL ELTRON Experten-Tipps. Was erwartet die Teilnehmer? STIEBEL ELTRON Energy Life hat sich beim Event in Düsseldorf umgesehen.

Planersymposium STIEBEL ELTRON TrinkwasserhygieneRheinterrasse Düsseldorf: Kugelschreiber kratzen über das Papier, es herrscht gespannte Stille. Referent Florian Wöhrer schaut in erwartungsvolle Gesichter, bevor er weiterspricht: „Die Entscheidung, ob Sie auf eine zentrale oder dezentrale Warmwasserversorgung setzen, ist ja nicht nur abhängig von den Energieverlustwerten. Sie müssen ja zusätzlich die Nutzung, den Komfort und im gewerblichen Bereich auch diverse Anordnung und Normen berücksichtigen“, sagt der STIEBEL ELTRON Experte. Trinkwasserhygiene steht bei dem gemeinsamen Planersymposium von Uponor, HANSA und STIEBEL ELTRON auf dem Tagungsprogramm. Eine Roadshow. In sechs deutschen Städten beantworten die Referenten anhand von Praxisbeispielen die wichtigsten Fragen rund um die hygienische Warmwasserbereitung, die Planung des Rohrnetzes sowie die Sicherstellung der Trinkwasserqualität an der Entnahmestelle.

Hygienische Warmwasserbereitung mit System

Planersymposium_Wulf-Schmidt_Hannah-PorovneVon der wohnungszentralen Trinkwassererwärmung mit Durchlauferhitzern über die zentrale Erwärmung mittels Wärmepumpentechnik bis hin zur dezentralen Bereitung mit Wohnungsstationen – Florian Wöhrer hat alle Systemlösungen im Gepäck. „Die Durchlauferhitzer von STIEBEL ELTRON kenne ich – klar! Dass sie aber so viele Wärmepumpen im Programm haben, wusste ich nicht“, gibt Teilnehmer Wulf Schmidt zu. „Wärmepumpen sind die Zukunft, sie für die zentrale Trinkwassererwärmung zu nutzen ist interessant.“

STIEBEL ELTRON? Warmes Wasser!

Planersymposium_Fabian-Flocks_Lukas-Beckels-und-Max-KronenbergInsbesondere Aspekte wie Energieeffizienz, hygienische Sicherheit, platzsparende Installation und geringe Instandhaltungskosten sind STIEBEL ELTRON Experte Florian Wöhrer in seinem Vortrag wichtig. Faktoren, die auch Planer in der Praxis umtreiben. „Wirtschaftliche Systeme sind wichtig. Wir haben schon STIEBEL ELTRON Wärmepumpen in unseren Projekten geplant und haben gute Erfahrungen gemacht. Läuft!“, sagt Max Kronenberg aus Krefeld. Apropos, Praxis: „Ich hab Ihnen ein Beispiel aus der Praxis mitgebracht“, sagt Referent Florian Wöhrer und präsentiert die Klimaschutzsiedlung in Greven. 4.200 Quadratmeter, ein energetisches Konzept: Die Klimaschutzsiedlung „Wohnen am Ballenlager“ gilt als Musterbeispiel – PV-Anlage, Wärmepumpe inklusive Sondenbohrung und Lüftungsanlagen.

 

Greven Klimaschutzsiedlung

 

Neben zwei STIEBEL ELTRON Warmwasserspeichern SBB WP Sol mit je 1.000 Litern Inhalt und zwei Heizungs-Pufferspeichern SBP mit ebenfalls je 1.000 Litern Inhalt für die Anbindung Planersymposium_Frank-Bösl_Frank-Bongartz des Heizverteilsystems sind weitere zwei Pufferspeicher SBP mit noch einmal je 1.500 Litern Inhalt integriert worden. „Sie werden von den Wärmepumpen dann beladen, wenn viel Sonnenstrom vorhanden ist. Dadurch wird möglichst viel selbsterzeugter Strom von der Wärmepumpenanlage genutzt – und die Umweltbilanz noch einmal verbessert“, weiß Wöhrer. „Das Planersymposium ist klasse“, resümiert Planer Frank Bösl. Der Aachener nutzt das Event, um sich auf den neusten Stand der Technik zu bringen und sich mit Kollegen auszutauschen – ein echter Expertentreff.

Neue Trends im Blick

Florian Wöhrer von STIEBEL ELTRON hat noch einen Experten-Tipp für seine Zuhörer: Das Praxisbeispiel aus Soest. Bei dem Gebäude mit sechs Wohneinheiten entschied sich der Bauherr in Sachen Haustechnik für ein Zusammenspiel aus einer STIEBEL ELTRON Luft|Wasser-Wärmepumpe, kontrollierter Wohnungslüftung und Photovoltaik-Anlage – ein energetisches Musterbeispiel.

 

Haus der Zukunft Wärmepumpe PV Soest

 

„Der Trend geht zurück zur Warmmiete. Eine Ablesung kostet für alle Wohnungen 2.000 Euro, dabei sind die kompletten Heizkosten für das ganze Haus nicht so hoch. Darum macht die Warmmiete hier Sinn – das freut auch die Mieter“, erzählt Wöhrer. Neue Trends, neue Anforderungen: Planer und Installateure sind immer mehr als Sachkundige gefordert, Maßnahmen zur Planung und Herstellung eines hygienischen einwandfreien Betriebes einer Trinkwasserinstallation zu ergreifen. Hierbei ist es wichtig, bereits während der Planungsphase die Zeichen auf eine nachhaltige Trinkwasserhygiene zu stellen.

Optimale Installation, optimale Hygiene

Planersymposium_Uponor_Friedhelm-Piller_Sven-Kruse_Michael-MüllerDass eine optimale Trinkwasserhygiene eine Frage der richtigen Installationsart ist, weiß Dirk Schulze von Uponor. Er gibt wertvolle Tipps, wie Stagnationen in Leitungen und eine Überdimensionierung des Rohrnetzes wirksam vermieden werden können. „Infos über die neueste Technik, das bieten wir unseren Teilnehmern“, resümiert Uponor-Kollege Friedhelm Piller.

„Das Thema Trinkwasserhygiene gewinnt einen immer größeren Stellenwert. Gefühlt ändert sich ständig etwas, gut, dass es Veranstaltungen wie diese gibt, wo Experten Tipps geben“, freut sich Daniel Bröder. Planersymposium_Daniel-Bröder_Jennifer-Rostalski Der Dortmunder hat bereits gute Erfahrungen mit STIEBEL ELTRON Durchlauferhitzer gesammelt. „Der STIEBEL ELTRON Service ist klasse, Ausschreibungstexte bekomme ich immer schnell und vollständig“, resümiert der Planer und stellt seine Kaffeetasse ab. Ende der Pause. Die Menge strömt zurück in den Konferenzsaal. Karsten Gerhardt von Hansa ist dran. Sein Thema: Intelligente Qualitätsarmaturen. Denn bahnt sich Wasser schließlich seinen Weg durch die Armatur, kann auch diese die Trinkwasserqualität enorm beeinflussen. Grenzwerte, die die Norm deutlich unterschreiten können die Planer problemlos erreichen – gewusst wie… Die Teilnehmer des Planersymposiums sind für die Zukunft gut gerüstet.

Die nächsten Termine im Überblick:

  • 24. November, Berlin
  • 3. Dezember, Hamburg

Mehr Informationen zu den Terminen oder zur Anmeldung erhalten Interessierte auch telefonisch unter der Rufnummer 09521/ 690-730.

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