Reinhard Zeppenfeld erfüllt sich Energieeffizienz-Traum

Ziel: Passivhäuser mit Nullenergie-Bilanz

| 0| 0

Passivhäuser LWZ STIEBEL ELTRON

Reinhard Zeppenfeld ist schon immer neue Wege gegangen: „Ich habe schon viele verrückte Sachen gemacht, und fast immer ging es dabei um die effiziente Nutzung von Energie. Mit großem persönlichen Engagement baute der über 80jährige jetzt in seinem Geburtsort Bergneustadt-Pernze vier Passivhäuser – und geht in Sachen Energiebilanz noch einen Schritt weiter: „Diese Neubauten sind nicht nur Verbraucher, sondern auch Erzeuger von Energie: Auf allen Dächern wurden PV-Anlagen installiert. Das Ziel ist, dass die Gebäude in der Jahresbilanz mindestens so viel Energie erzeugen, wie sie verbrauchen – also so genannte Nullenergiehäuser sind.“

Der größte Energieverbraucher in Wohngebäuden ist mit weitem Abstand die Heizungsanlage. Das gilt, wenn auch abgeschwächt, auch für Passivhäuser. „Umso wichtiger ist eine effiziente Haustechnik“, erklärt Ulf Salz, Geschäftsführer der „Heikaus GmbH“, die für die Sanitär- und Heizungsinstallation verantwortlich zeichnet. „Perfekt für das Passivhaus geeignet und entsprechend zertifiziert sind die Integralgeräte LWZ von Stiebel Eltron, die auch hier zum Einsatz kommen.“ Vier LWZ 304 SOL sind in den vier Wohngebäuden installiert. Neben einer Wärmepumpe, die die Beheizung und Warmwasserbereitung übernimmt, ist auch die kontrollierte Wohnungslüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in dem Gerät integriert.

LWZ STIEBEL ELTRON

Eine Besonderheit gibt es allerdings bei diesen Neubauten doch, wie Heizungsbaumeister Ulf Salz informiert: „Der Bauherr wollte unbedingt eine zusätzliche Erdwärmenutzung realisieren. Dafür wurden je Wohneinheit rund 100 Meter Kunststoffrohr-Schlangen in der Erde verlegt, in denen ein Solegemisch zirkuliert. Die Wärme, die das Erdreich dabei an die Sole abgibt, übertragen wir in einem zusätzlichen externen Tauscher außerhalb der LWZ auf die Zuluft.“

Intelligentes Energiemanagement

Pro Haus, ist jeweils eine PV-Anlage mit 9,72 Kilowatt peak (ca. 59,9 Quadratmeter) auf jedem Dach installiert, diese erzeugen insgesamt pro Jahr voraussichtlich 32.650 Kilowattstunden Strom.

„Der Strom soll über ein Energiemanagementsystem effektiv genutzt werden, so dass möglichst viel Sonnenstrom direkt im Haus verbraucht wird. Da kann die LWZ eine wichtige Rolle spielen, denn sie braucht eine geringe Teilmenge Strom als Antriebsenergie“, so Ulf Salz. Auch weitere maßgebliche Verbraucher im Haus wie eine Wasch- oder Spülmaschine können in das Energiemanagementsystem einbezogen werden. Darüber hinaus hat Reinhard Zeppenfeld Batteriespeicher installiert, um weiteren überschüssigen PV-Strom speichern und später sinnvoll nutzen zu können.

Sie planen einen Neubau und möchten ebenfalls auf erneuerbare Energie und intelligentes Energiemanagement setzten? Hier bekommen Sie weitere Informationen: https://www.stiebel-eltron.de/de/home/produkte-loesungen/informieren-planen/kfw-effizienhaus-40-plus.html

Weitersagen:
Hinterlassen Sie einen Kommentar