Familie Oldendorf, VELUX LichtAktiv Haus-Bewohner

Nach dem Test ist vor dem Test …

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Familie Oldendorf im VELUX LichtAktivHaus

 

Vor drei Jahren startete ihr großes Abenteuer in Hamburg-Wilhelmsburg im VELUX LichtAktiv Haus. Testfamilie sein. Wohnen für die Wissenschaft. Familie Oldendorf mag diese Zeit nicht mehr missen. „Das Leben als Testfamilie im LichtAktiv Haus hat uns und unser Leben verändert“, sagt Christian Oldendorf heute.

Familie Oldendorf, das sind Mama Irina, Papa Christian und ihre Söhne Lasse und Finn. Irina Oldendorf ist Assistentin der Geschäftsführung, Christian Oldendorf arbeitet als Bildredakteur in einem Hamburger Verlag. Lasse und Finn gehen in die Schule und sind, klar, HSV-Fans. „Wir sind eine normale Familie“, sagt Papa Christian und schmunzelt. Die Familienmitglieder duschen lieber, als in der Badewanne zu liegen. „Aber lange duschen ist schön“, sagt Lasse. Gefühlt steht der 11-Jährige 20 Minuten unter der Dusche. Auch sein kleiner Bruder Finn (9 Jahre) ist vom „Badewannen-Spielkind“ unter die Dusche gewechselt. „Aber bei mir geht’s schneller“, sagt er und grinst seinen großen Bruder an. Und die Haus-Wohlfühltemperatur der Oldendorfs? „Die liegt bei 21 Grad, und frisch muss sie sein“, sagt Hausherr Christian. „Am Abend drehe ich aber gerne auf, kuschelige 23 Grad sind ideal, um auf dem Sofa zu entspannen“, ergänzt seine Frau.

  Vom Siedlerhaus zum VELUX LichtAktiv Haus

Rückblick: 2012 wollte der Dachfensterhersteller VELUX zeigen, dass bereits mit heute verfügbaren Kenntnissen und Baumaterialien CO2-neutrale Gebäude errichtet werden können. Ohne Kompromisse. Wohnqualität trifft auf nachhaltiges Bauen.

Im VELUX LichtAktiv Haus zieht eine STIEBEL ELTRON Wärmepumpe ein Für das Projekt wählten die Planer ein typisches Siedlerhaus aus den 50er Jahren, um es in ein Nullenergiehaus zu modernisieren. Um das Leben in dem Haus zu dokumentieren, wurde eine Familie gesucht. Die Oldendorfs zogen ein.

Technik, die das Leben verändert

Für die Familie ein ganz neues Wohngefühl. Die Hamburger lebten in einer typischen Großstadt-Mietwohnung in Hamburg-Ottensen – quirliges Stadtviertel, drei Zimmer, ein Gemeinschaftsgarten. „Wir haben uns in unserer alten Mietwohnung immer auf den Sommer gefreut, wir konnten den Garten zum Spielen nutzen“, erinnert sich Irina Oldendorf. Und das Leben im VELUX LichtAktiv Haus? „Die Technik läuft mehr oder weniger unbemerkt im Hintergrund. Wir haben gar nicht den Eindruck, in einem Technikensemble zu sitzen“, resümiert sie. Auch die Interviews mit den Soziologen der Berliner Humboldt Uni waren eigentlich eher nette Gespräche, die alle paar Wochen stattfanden und Spaß machten. „Das Faszinierende an der Technik ist, dass wir die Daten zum Energieverbrauch jederzeit auf dem Bildschirm ablesen können. Dadurch ist unsere Sensibilität für den Energieverbrauch deutlich gestiegen. Selbst Lasse hat auf einmal seine Lego-Häuser und Autos mit einer Solaranlage gebaut“, erzählt ihr Mann.

Bilanz der Wissenschaftler

Nach zwei Jahren zogen Wissenschaftler Bilanz: So liegen die regenerativen Energieerträge durch die Photovoltaik-Module und Solarthermie-Kollektoren über den Erwartungen. Auch Wohnkomfort und Raumklima überzeugten: Die behaglichen Raumtemperaturen sowie das viele Tageslicht und die frische Luft im Haus werden von allen Mitgliedern der im Dezember 2011 eingezogenen Oldendorfs als äußerst positiv empfunden.

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Die Testfamilie fühlt sich in ihrem modernisierten, tageslichtdurchfluteten Eigenheim wohl. „Das Zuhause-Gefühl kam so schnell, dass es uns selbst überrascht hat“, erinnert sich Papa Christian. Als das Ende der Testphase näher rückt, kommt die Familie ins Grübeln. Was tun? Zurück in die Mietwohnung? Keine Option. Das VELUX LichtAktiv Haus verlassen? Die Entscheidung fiel schnell: „Wir bleiben!“ Aus der Testfamilie wurden „richtige Bewohner“, aus einem Wissenschafts-Projekt wurde ein Zuhause. Doch ein Puzzlesteinchen passte noch nicht ganz: Der zu hohe Stromverbrauch des zu Beginn eingesetzten Wärmepumpensystems trübte die positive Bilanz. Er lag auch 2013 über den theoretischen Berechnungen, so dass das Ziel „Nullenergie“ im modernisierten Siedlerhaus nicht erreicht werden konnte. Was tun? Eine Lösung musste her.

Neue Mitbewohnerin gesucht …

Die Wissenschaftler der TU Braunschweig simulierten unterschiedliche Szenarien – mit nur einem Ziel: die ursprünglich kalkulierten Verbrauchswerte sollen eingehalten werden. Und der Frage: Kann man diese Werte noch unterschreiten? Die Lösung: Ein Herstellerwechsel der Heizungsanlage muss her – jetzt kam STIEBEL ELTRON ins Boot. Die Experten analysierten das Gebäude, führten Berechnungen durch, prüften Verbrauchswerte und die vorhandene Anlage. Ergebnis: Bei Verwendung der passenden Wärmepumpe und korrekter Installation ist eine deutliche Effizienzsteigerung möglich. Eine neue Mitbewohnerin zog im März 2015 ins Haus: Die Sole|Wasser-Wärmepumpe WPF 7.

STIEBEL-ELTRON-Waermepumpe-WPF-in-LichtAktiv-HausDie Beteiligten sind optimistisch: Mit der WPF 7 erwarten die Experten mehr als eine Verdoppelung der Effizienz der Heizungsanlage, denn die Simulation sagt eine Jahresarbeitszahl von mindestens 4,4 voraus. Die Wärmeenergie wird in dem STIEBEL ELTRON Kombispeicher SBS 1001 vorgehalten. Gleichzeitig werden auch die Gewinne aus der vorhandenen Solarthermieanlage direkt in den Speicher geladen. Parallel zur Nutzung für Raumheizung und Warmwasserbereitung wird eventuelle überschüssige Sonnenenergie in die beiden 50 Meter tiefen Erdsonden geleitet, die so zusätzlich regeneriert und als saisonaler Speicher genutzt werden. Neugierig steht die Familie im Technikraum und betrachtet ihre neue Mitbewohnerin. „Wir sind gespannt auf den Test, darin sind wir geübt“, sagt Hausherr Christian Oldendorf und grinst.

Wie sind die Erfahrungen der Oldendorfs mit der Wärmepumpe WPF 7? Erste Eindrücke gibt’s im nächsten Teil der Serie. Und Sie? Haben Sie Fragen an die Familie? Jetzt kommentieren!

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