Paul-Günter Frank, #Energiewender

Moin, Wärmepumpe!

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Paul-Günter Frank hat die Zukunft der Energieversorgung genau im Blick: Der Architekt und Energieberater saniert eine Wohnanlage in Hamburg-Bramfeld. Dafür entwickelt er clevere Lösungen, bei denen Warmwasser-Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON ein wichtiger Bestandteil sind.

Wärmepumpen-heizen-die-Hamburger-Siedlung-in-Bramfeld  Seit 66 Jahren gibt sie Menschen ein bezahlbares Zuhause: Die Wohnanlage Bramfeld im Hamburger Norden. Architekt Paul-Günter Frank blickt auf die Photovoltaikanlage auf dem Dach. Viele Ideen sind in seinem Kopf, wie seine Wohnanlage noch effizienter und umweltfreundlicher werden kann. „Wir sanieren hier Stück für Stück“, erzählt er. 100 Wohneinheiten umfasst die Anlage, die er seit 20 Jahren betreut. Ein Familien-Projekt. Geplant wurde es von Paul A. R. Frank, einem der Pioniere des sozialen Wohnungsbaus in Deutschland. Licht, Luft und Grün – nach diesen Maximen entwarf Frank Senior auch den Bau mit den typisch nordisch-roten Klinkern. Ab 1950 – nach dem Krieg und dem enormen Bedarf an neuen Wohnungen – wurde sie gebaut.

Sanierte-Wohnanlage-in-Hamburg-setzt-auf-Wärmepumpe Für Paul-Günter Frank war es eine Selbstverständlichkeit, das Familienprojekt energetisch auf den neusten Stand zu halten. Gerade die erneuerbaren Energien sind sein Steckenpferd. „Ich probiere gern Neues aus und optimiere es so lange, bis es zu 100 Prozent läuft“, sagt er. Und so ist die Heizungsanlage etwas ganz Besonderes: Anstelle der Einzelheizungen wurden die Wohneinheiten nämlich in drei Heizkreisen zusammengeschlossen und über ein Nahwärmenetz zentral beheizt. In den Heizkreisen arbeiten acht kleine Gas-Blockheizkraftwerke mit jeweils 14,7 kW Wärmeleistung und 5,5 kW Stromerzeugung. Ergänzt werden sie durch Gas-Brennwertthermen mit jeweils 180 kW für Spitzenlasten.

“Die Warmwasser-Wärmepumpe kann insbesondere im Zusammenspiel mit einem Energiemanagementsystem ideal für die sinnvolle Steigerung des Eigenverbrauchs eingesetzt werden.”

Matthias-Goebel-und-Paul-Günter-Frank-planen-Wohnanlagen-mit-Wärmepumpen-und-Photovoltaik Doch Frank ist Tüftler, immer neue Ideen kommen ihm in den Sinn. Zusammen mit Matthias Goebel von STIEBEL ELTRON und Großhändler Großmann diskutiert er über Technik und innovative Lösungen. „Mir ist aufgefallen, dass meine Blockheizkraftwerke allein durch ihren Betrieb –  sprich aufgrund der Motorleistung – Wärme unkontrolliert abgeben. Die muss sich doch nutzen lassen! Und damit kam die Wärmepumpe ins Spiel“, erinnert sich Frank. Das war 2009. Seitdem nutzt die Wärmepumpe WPL 33 HT von STIEBEL ELTRON die Restwärme der beiden BHKWs. Dazu wird Luft aus dem Außenbereich angesaugt, durch den Heizraum mit den BHKWs geführt und dabei aufgewärmt. Die Wärmepumpe wird ausschließlich mit in der Wohnanlage selbst erzeugtem Strom betrieben, bei jedem Start der BHKWs läuft sie automatisch mit. Durch das Projekt ist Paul-Günter Frank zu einem echten Wärmepumpen-Fan geworden. Und so ist es nur konsequent, dass seine neuste Idee wieder rund um eine Wärmepumpe kreist.

Insgesamt 90 Warmwasser-Wärmepumpen WWK 221E werden nach und nach in der Wohnanlage installiert. „Mit dem Modell kann ich meinen selbst produzierten Strom so effektiv wie möglich zu nutzen. Die Warmwasser-Wärmepumpe kann insbesondere im Zusammenspiel mit einem Energiemanagementsystem ideal für die sinnvolle Steigerung des Eigenverbrauchs eingesetzt werden“, erklärt Frank.

Warmwasserwärmepumpen-in-Wohnanlagen

Begeistert steht er neben der installierten Warmwasser-Wärmepumpe im nicht beheizten Heizungskeller. „Der positive Nebeneffekt ist, dass die Systeme Wärme aus der Raumluft gewinnen, die sie zur Erwärmung von Brauchwasser nutzen. In Zahlen gesprochen: Bis zu 70 Prozent der zur Warmwasserbereitung benötigten Energie können somit aus der Umluft gezogen werden. Ein klasse Wert! Und: Die Einspeisung der gewonnenen Wärme in den integrierten Speicher kann ein ganzes Reihenhaus mit Warmwasser versorgen“, ist das erste Fazit des Architekten. Und so sind und bleiben die Bewohner der Wohnanlage echte #Energiewender – dank der Euphorie und des Pioniergeistes von Paul-Günter Frank.

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Kommentare
  1. Hallo Herr Raith!
    Vielen Dank für Ihre Anfrage.
    Zuerst einmal zur Klarstellung, damit wir auf demselben Stand sind: Die WWK 301 ist eine Warmwasserwärmepumpe.
    Zu Ihrer Frage: Wärmepumpe und Heizstab werden als Einheit angeschlossen. Die Wärmepumpe ist nicht für Warmwassertemperaturen von 85° C geeignet. Die jeweilige „Nenn-Warmwasser-Temperatur“ oder auch die „maximale Warmwasser-Temperatur mit Wärmepumpe“ unserer Produkte finden Sie in den Technischen Daten.

    Hier der Link zu den Technischen Daten der WWK 301 e: https://www.stiebel-eltron.de/de/home/produkte-loesungen/warmwasser/warmwasser-waermepumpen/kompaktbaureihe_wwk221301electronicsolumluft-oderluftkanal-ausse/wwk_301_electronic/technische-daten.product.pdf

    Viele Grüße
    Ihr STIEBEL ELTRON-Social-Media-Team

    Katharina Gröne | STIEBEL ELTRON
  2. Will meine Warmwassererwärmung in Verbindung mit PV optimal nutzen.

    Problem: Ich kann anhand der technischen Daten, z.B bei einem WWK 301 nicht erkennen, ob dieser Wärmespeicher für mich geeignet ist.
    Notwendige Technik:
    – Wärmepumpe und Heizstab müssen getrennt voneinander anschließbar sein.
    – Der Boiler muss für 85°C geeignet sein – alte Boiler können das.
    Folgende Signale (eventl. potentialfrei) werden benötigt.
    – Mindesttemperatur beim Warmwasser z.B. 50° C (einstellbar)
    – max. Temperatur Wärmepumpe 65° C (ab dann wird die überschüssige Energie von der PV auf den Heizstab umgeschaltet).
    – max. Temperatur Heizstab 85° C (erst danach erfogt eine Einspeisung ins Netz).
    Eigentlich nichts besonderes.
    Ich habe schon 2 Kontaktformulare abgeschickt, aber noch keine Antwort erhalten.
    MfG Raith

    Raith
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