#ish17 Sanierungslösungen, der Trend-Check

Mit Wärmepumpen sanieren – das sind die Trends 2017

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Modernisieren-mit-Wärmepumpe

In unserer #ish2017-Reihe blicken wir auf Megatrends der Branche zurück. Auf der Messe diskutiert: Die Wärmewende, sprich die Energiewende im Heizungskeller. Auch die Energieblogger thematiseren in der ISH-Blogstaffel die Herausforderung. Denn die von der Bundesregierung geforderte Energiewende ist nur machbar, wenn sie auch im Heizungskeller ankommt. Dafür sollte nicht nur neu und energieeffizient gebaut werden, insbesondere Bestandsgebäude müssen fit für die Zukunft gemacht werden.

Matthias Kemper, Teamleiter STIEBEL ELTRON Heizungswärmepumpen, erzählt im Video welche neuen Lösungen STIEBEL ELTRON für die Wärmewende bietet.

 

 

Aktuell von der Politik gefordert: Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung soll bis 2020 mindestens 35 Prozent und 2050 gut 80 Prozent betragen. Eine stolze Summe! Wie sind diese Forderungen in der Praxis umzusetzen? Experten wissen: Die Energiewende in Deutschland ist nur realistisch, wenn sie auch in den Heizungskellern ankommen – die Wärmewende spielt in dem Kontext eine Schlüsselrolle. Es gibt viele Möglichkeiten ein bestehendes Gebäude durch eine Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energien zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen.

Grundsätzlich gilt in der Sanierung: möglichst wenig Aufwand, dafür viel Effizienz.

Gerade Luft-Wasser-Wärmepumpen sind in der Sanierung gefragt. Auf der ISH 2017 wurde ein neuer STIEBEL ELTRON Energie- und Platzsparer vorgestellt: Die Luft-Wasser-Wärmepumpe WPL IK kann zum Beispiel über Eck aufgestellt werden, das spart Platz im Heizungskeller. Interessant sind auch die technischen Details: Dank dem Inverterverdichter wird die  Heizleistung exakt dem Wärmebedarf angepasst. Auch bei niedrigen Außentemperaturen ergibt sich durch die Dampf- und Nassdampfeinspritzung eine hohe Vorlauftemperatur. Gut für Ihre bestehenden Heizkörper. Sie können mit diesem Modell problemlos genutzt werden, da eine Vorlauftemperatur von bis zu +65 Grad möglich sind. Der Vorteil: Bauherren müssen dafür keine Fußbodenheizung nachrüsten.

Luft-Wasser-Waermepumpe_WPL19IK für die Sanierung

Das WPL-Modell ist auch für die Außenaufstellung erhältlich. Die WPL 19/24 ist neben dem klassischen weißen Design, auch modern in silber erhältlich. Gute Noten gibt es auch für die Energie-Effizienz: A++, ein Label für ganzjährige hohe Effizienz und geringe Betriebskosten.

Eine energetische Sanierung besteht jedoch nicht nur aus dem Austausch der Heizung. Es empfiehlt sich eine ganzheitliche Betrachtung der Maßnahmen vorzunehmen, unterstützt von einem Energieberater. Denn viele Komponenten wie Wand- oder Dachdämmung sowie neue Fenster sollten dabei aufeinander abgestimmt werden. Tipp: Bis zu 90 Prozent Heizenergieverluste lassen sich reduzieren, wenn Bauherren im Zuge der Sanierung Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung mitdenken. Die neue STIEBEL ELTRON Lüftungslösung LWE 40 gewinnt aus der Abluft die Wärme zurück und gibt sie an die Zuluft ab. Fenster bleibt zu, frische Luft kommt automatisch rein. Gut für Allergiker: Die Pollen bleiben gleichzeitig draußen. Das dezentrale Lüftungssystem LWE 40 mit Wärmerückgewinnung ist ohne großen Aufwand installierbar. Die einzelnen Komponenten werden nämlich in den Räumen installiert, in denen sie benötigt werden – ohne Luftverteilsystem im Estrich. Wenig Aufwand, viel gute Luft und viel Effizienz. Gute Voraussetzungen für die Energiewende in Deutschland!

Was denken die Energieblogger über die #ish17? Alle Artikel zur Blogstaffel finden Sie hier.

  1. Andreas Kühl, Energieeffizienz-Experte und Blogger aus Leidenschaft, fragt auf energynet.de: „Wo war die Wärmewende auf der ISH 2017?“ Mehr lesen
  2. Katja Reisswig möchte auf dem Blog Technewables mit grünen Ideen die Zukunft gestalten und fragt: „Kommt die Wärmewende oder kommt sie nicht?“ Zum Artikel
  3. Kerstin Bruns, Redakteurin bei kesselheld.de, war zum ersten Mal auf der ISH. Ihr Eindruck: „ISH 2017: Verändern Digitalisierung und Energiewende den Heizungsmarkt?“ Hier mitdiskutieren
  4. Journalist und Energieblogger Frank Urbansky stellt auf seinem Blog EnWiPo klar: „#ISH2017: Digitalisierung ja, aber bitte keinen Standard“. Zum Blog
  5. Auf dem Blog Haustechnik verstehen ist der Name Programm. Blogger und Ingenieur Martin Schlobach fordert mehr Innovationsentwicklung zum Gelingen der Wärmewende: „ISH 2017 – Wie die Digitalisierung als Ausrede herhalten muss.“ Zum Artikel
  6. Energieheld Sebastian Zahn beschreibt, welche Möglichkeiten es gäbe, mit Handwerkern gemeinsam etwas für die Wärmewende zu tun: „ISH 2017 – Die Digitalisierung der kleinen Schritte“ Mehr lesen

Sind auch Sie schon ein #Energiewender? Wie haben Sie Ihr Haus saniert? Jetzt kommentieren!

 

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Kommentare
  1. Hallo Herr Flore,

    das klingt spannend! Ich bin auch ein großer Fachwerkhaus-Fan und immer wieder begeistert, dass man die „alten Schätzchen“ fit für die Energiewende machen kann. Schön, dass Sie mit der Technik im Haus zufrieden sind – so soll es sein.

    Vielleicht haben Sie ja mal Lust, dass ich Sie besuchen komme und hier im Blog Ihr Zuhause vorstelle? Wenn ja, schreiben Sie mir dazu gerne an social.media@stiebel-eltron.de eine Email mit Ihren Kontaktdaten.

    Ich wünschen Ihnen schon mal schöne Osterfeiertage!

    Herzliche Grüße
    Mareike Köster

    Mareike Köster | STIEBEL ELTRON
  2. Sanierung

    Wir haben einen Altbau von 1890 mit Innendämmung (Holzfaserdämmplatte), Wandheizung und Lehm-Innenputz im EG und im OG mit Fußbodenheizung saniert.
    Als Wärmequelle nutzen wir die WPL 25.
    Ca. 9kW PV-Anlage versorgen den Haushalt mit Strom. Wenn genug Strom vom Dach kommt, wird zudem über eine Heizpatrone die Trinkwassererwärmung unterstützt.
    Läuft alles bis dato alles super.

    Flore
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