#ish17, der Bautrend-Check

KfW-Effizienzhaus 40 Plus – der neue Bautrend 2017

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Trend-Thema der ISH: Der neue Effizienzhaus-Standard KfW 40 Plus. Als einer der weltweit größten Finanzierer von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen fördert die KfW die Energiewende im Auftrag der Bundesregierung, darunter den Bau von energieeffizienten Gebäuden. Wie können Bauherren das anspruchsvolle Effizienzhaus-Niveau KfW 40 Plus erreichen?

 

Wer heute neu baut, hat die Chance, energetisch in der ersten Liga zu spielen. Als echter Energiewender haben Bauherren die Möglichkeit die private Energiewende zu leben. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert den Neubau von Wohnhäusern mit den KfW-Effizienzhaus-Standards 40 Plus, 40 und 55. Grundsätzlich gilt: Je kleiner die Zahl des KfW-Effizienzhaus, desto besser die Energieeffizienz der Wohnimmobilie. Gemessen wird die energetische Qualität, das heißt zum einen wie gut das Haus durch Dämmung und Fenster im Verhältnis zum Volumen des Hauses isoliert ist und zum anderen wieviel Energie im Jahr für Heizen, Lüften und Warmwasser benötigt wurde. Höchstwerte dazu definiert die Energieeinsparverordnung (EnEV) der Bundesregierung.

Seit April 2016 gibt es den Standard des Effizienzhaus 40 Plus. Besonders daran ist, dass ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs unmittelbar am Gebäude erzeugt und gespeichert wird.

„Mit den neuen Förderstandards seit April 2016 wollen wir die besonders energieeffizienten Neubauten stärker fördern und verbesserte Anreize für das Erreichen hoher energetischer Standards schaffen“, sagt Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

Ein hoher Standard, der mit im Markt erprobten Lösungen problemlos realisiert werden kann. Kernstück ist das STIEBEL ELTRON Lüftungsintegralsystem LWZ 504, es wird kombiniert mit ISG und der Photovoltaikanlage TEGREON sowie dem kompatiblen Sunny Home Manager von SMA. Damit sind drei Grundvoraussetzungen für ein KfW-40-Haus gegeben: eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien und die Visualisierung von Stromerzeugung- und verbrauch. Ergänzt wird die Anlage durch einen Batteriespeicher.

 

Ein Standard, den die KfW attraktiv fördert. Bis 15.000 Euro Tilgungszuschuss pro Wohneinheit sind möglich sowie bis zu 20 Jahre Zinsbindung. Hauseigentümer profitieren hierbei nicht nur von günstigen Konditionen der KfW-Förderprodukte und von Tilgungszuschüssen: Durch die Maßnahmen sparen sie zeitgleich fossile Energie ein, sichern sich gegen steigende Energiepreise und erhöhen den Wert ihrer Immobilie.

Effiziente Technik zahlt sich doppelt aus: Denn rund 85 Prozent des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt gehen auf das Konto der Heizungsanlage für Raumwärme und Warmwasserbereitung – eine zukunftsfähige Technik ist umso wichtiger. Und nebenbei leisten Bauherren mit ihren Investitionen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende – echte #Energiewender.

Planen Sie einen Neubau? Welchen Energieeffizienzhaus-Standard wollen Sie erreichen?

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