Bestwerte für Partner-Haus mit STIEBEL ELTRON-Technik

Effizienzhäuser KfW 40 Plus im Test des Fraunhofer-Instituts

| 0| 6

 

In der FertighausWelt Wuppertal werden KfW-40-Plus-Häuser vom Fraunhofer Institut genau unter die Lupe genommen. Die ersten Ergebnisse sind ernüchternd – nur vier Haushersteller halten, was sie versprechen. Spitzenwerte liefert das einzige Passivhaus in der Runde: Das Gebäude des Herstellers Partner-Haus, ausgestattet mit Haustechnik von STIEBEL ELTRON.

 

170 Quadratmeter Wohnfläche werden hier von der Luft-Wärme-Zentrale LWZ 304 versorgt. Sie vereint Heizen, Lüften und Warmwasserbereiten in nur einem Gerät. In Kombination mit PV-Anlage, Stromspeicher und Energiemanagement sorgt sie für ausgezeichnete Werte. „Der Schlüssel zu einem energieeffizienten Haus ist, Gebäude und Technik optimal aufeinander abzustimmen. Sobald die Gegebenheiten für das Haus klar sind, kann die Haustechnik ausgewählt werden, die alle Bedarfe deckt“, erklärt Marcus Schüttler, STIEBEL ELTRON Planerberater. Ute Lefarth-Kaufhold, Gründerin und Geschäftsführerin von Partner-Haus ergänzt: „Das Konzept für dieses KfW-40-Plus-Haus haben wir bereits 2011 vorgestellt, gebaut haben wir es erstmalig zwei Jahre später.“

 

 

Qualität ist der Schlüssel

Unter dem Projektnamen „Living Lab Wuppertal“ sammelt das Fraunhofer-Institut für Bauphysik die Werte der einzelnen Häuser. Das Augenmerk des Instituts liegt zwar darauf, zu prüfen, ob die Speicherung von Energieüberschüssen besser in den einzelnen Häusern oder in einem siedlungszentralen Speicher erfolgt, doch die Werte zeigen gleichzeitig, welche Häuser ihre Effizienz-Versprechen halten. Partner-Haus und STIEBEL ELTRON arbeiten schon lange zusammen – und das hat gute Gründe, erklärt Ute Lefarth-Kaufhold: „Eine kundennahe Betreuung ist das Wichtigste für mich. Auch die Qualität der Produkte und die Erfahrung des Unternehmens sind wichtige Faktoren für die Auswahl der Haustechnik, denn Fehler bei der Heizungsplanung oder Störungen im Betrieb sind heute so gravierend, das können – und wollen – wir uns als Haushersteller nicht leisten.“ Mit der Luft-Wärme-Zentrale LWZ – der Kombination aus Wärmepumpe und Lüftung – ist die Unternehmerin mehr als zufrieden: „Bereits 2000 haben wir das erste Modell dieser Art von STIEBEL ELTRON in einem unserer Häuser installiert.“

 

 

Ute Lefarth-Kaufhold gründete vor mehr als 40 Jahren ihr Fertighausunternehmen “Partner-Haus”. Beim Umgang mit Kunden legt sie großen Wert auf eine realistische Beratung, sagt Lefarth-Kaufhold. „Wir haben heute noch gute Kontakte zu Kunden, die uns ihre jährlichen Verbrauchswerte zusenden. Das freut uns natürlich.“ Die Fertighausexpertin weiß aber auch: „Viele Kunden wollen zwar ökologisch bauen, sind aber nicht bereit, mehr Geld zu investieren. Wir sind noch weit weg von der Energiewende.“ Die staatlichen Förderungen seien ein guter Anreiz für Bauherren, energieeffizient zu bauen.

 

 

Ute Lefarth-Kaufhold, die ihr Gewerbe bereits seit 1974 selbstständig betreibt, ist seitdem eine feste Größe in der Fertighausbranche. „Ich hatte Glück, dass ich auf ein gutes Netzwerk zurückgreifen konnte, was die Entwicklung meines Betriebes betraf.“ Heute ist Partner-Haus ein echter Familienbetrieb: Anna L. Kaufhold, Tochter der Unternehmerin, ist unter anderem als Architektin für Partner-Haus tätig.

 

Haben Sie auch ein KfW-40-Plus-Haus gebaut? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte in den Kommentaren.

Weitersagen:
Hinterlassen Sie einen Kommentar