Familie Freitag, Dynahaus-Tester

Hilfe, es ist zu warm!

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Daniela und Frank Freitag im Technikraum des Dynahauses

Familie Freitag lebt im Dynahaus in Kassel-Lohfelden. In einer Serie erzählen sie auf STIEBEL ELTRON Energy Life von ihren Erfahrungen im Effizienzhaus Plus – heute: von der Einstellung ihrer Wärmepumpe.

Kassel-Lohfelden | Umzugskarton anheben, Treppe runter, zum Auto, abstellen, Treppe wieder hoch und von vorne. Jeder Handgriff sitzt. „Wie ein Eichhörnchen bin ich vom alten Haus ins neue Zuhause hin und hergelaufen“, beschreibt Frank Freitag den Einzug ins Dynahaus lachend. Während Mama Daniela arbeitet und ihre Kinder Ann-Katrin und Jonas die Schulbank drücken, bereitet Frank Freitag in seinem Urlaub das neue Zuhause der Familie vor.

Ein Jahr lang testen er und seine Familie das Dynahaus, ein EnergieSpeicherPlusHaus, das mehr Energie produziert als seine Bewohner verbrauchen. Ein Haus der Zukunft. Das Herz der Haustechnik: Eine STIEBEL ELON Wärmepumpe, die erneuerbare Energie ganz einfach aus der Umgebungsluft gewinnt – die WPL 15 IS-2. Vom Reihenhaus aus den 80ern geht’s für die Familie ins frisch gebaute Haus der Zukunft.

Das alte Haus der Familie - vor der SanierungDas alte Haus der Freitags - nach der Sanierung

Jonas Freitag vor dem Dynahaus
Aus alt wird neu: Vom Reihenhaus geht’s für die Familie Freitag ins Dynahaus (Bild unten).

„Wir hatten schon unser altes Haus mal energetisch saniert – neue Fassade, neue Fenster“, erzählt Frank Freitag. 2001 wurde eine Gasheizung eingebaut. Kein Vergleich zum Dynahaus: Nun also der erste Kontakt zu einer Wärmepumpe.

 Technik, die begeistert

Neugierig steht die Familie im Technikraum. „Es riecht neutral, die Luft ist frisch“, fällt Mama Daniela sofort auf. Aus ihrer ehemaligen Mietwohnung, damals in den 90ern, kennt sie noch den ständigen schweren Geruch der Ölheizung. Nur drei Schritte weiter – das Wohnzimmer. Die Wärmepumpe ist also mitten drin im Familienleben. „Ich höre sie nicht“, sagt Frank Freitag vom Sofa aus und lauscht angestrengt. Die Technik im Haus begeistert die Familie. Jeden Tag fühlen sie sich ein bisschen mehr Zuhause.

Jonas Freitag
Kinderleichter Daten-Check: Jonas Freitag schaut übers iPad was im Dynahaus passiert.

Fazit nach der ersten Woche: „Es ist etwas zu warm“, resümiert Frank Freitag. Eigentlich könnte er jetzt selbständig die Raumtemperatur oder die Heizkurve des Systems bequem und komfortabel am Ipad, über seinen PC oder sein Smartphone oder auch am Gerät selbst einstellen. Doch gerade in der Anfangsphase des Projektes geht er lieber auf Nummer sicher und fragt die Experten: 0-5-5-3-1-7-0-2-1-1-1 tippt er auf der Tastatur des Telefons. Frank Freitag hält den Hörer ans Ohr. Es tutet.

Viele Fragen, eine Lösung

Szenenwechsel. Holzminden. Hauptstandort von STIEBEL ELTRON. Das Telefon in einem der Büros klingelt. „Klaus-Dieter Reimers, Kundendienst STIEBEL ELTRON“, meldet sich der Angerufene. Täglich hilft er Kunden weiter. Seit fast zehn Jahren. Ihn bringt nichts aus der Ruhe.

Klaus-Dieter Reimers | Kundendienst STIEBEL ELTRON
Er ist 100 Kilometer vom Dynahaus entfernt – helfen kann er trotzdem: Klaus-Dieter Reimers | Kundendienst STIEBEL ELTRON berät täglich Kunden, heute: die Familie Freitag in Kassel-Lohfelden.

„Hallo Herr Freitag, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“, fragt er freundlich. Frank Freitag beschreibt sein Anliegen: Es sei zu warm im Haus, was tun? „Was für eine Wärmepumpe haben Sie? Ist es nur zu einer bestimmten Tageszeit zu warm? Wie lange ist es zu warm? Und ist es immer gleich warm?“, erkundigt sich Klaus-Dieter Reimers. Die Fragen dienen einem Zweck: Je genauer er über die Anfrage des Kunden Bescheid weiß, desto besser kann er die Situation vor Ort einschätzen und helfen – auch wenn ihn über 100 Kilometer vom Einsatzort trennen. Jedes Detail zählt.

„Jeder hat seine eigene Wohlfühl-Temperatur“

Reimers navigiert Frank Freitag in den Technikraum des Dynahaus. Lässt ihn den Deckel des Bedienfeldes öffnen. Los geht’s. Schritt für Schritt leitet der Kundendienst-Mitarbeiter ihn geschickt durch das Programm. Die schwarze Programmier-Taste drücken, dann den Einstellwert für die Raumtemperatur checken. Das Rädchen wird weiter im Uhrzeigersinn gedreht, der Absenkwert wird angezeigt. Sprich die Temperatur, mit der nachts geheizt wird. Mit dem kleinen Knopf rechts geht’s zu den Einstellparametern. „Hier wird die Leistung der Maschine eingestellt“, erklärt Klaus-Dieter Reimers.

Dass die Temperaturen im Dynahaus „gefühlt“ nicht ganz perfekt passen, überrascht ihn nicht. „Manchmal sind die Voreinstellung noch nicht optimal auf den Kunden abgestimmt, denn Jeder hat seine eigene Wohlfühl-Temperatur“, sagt der Fachmann. Infomaterial zur WPL 15 IS-2 benötigt er nicht, er hat alles im Kopf. „Wie groß ist ihr Haus? Wann wurde es gebaut?“, fragt er durch den Telefonhörer. Je mehr Zahlen er kennt, desto optimaler kann nachjustiert werden. „Bei rund 150 Quadratmeter empfehle ich circa 3-4 kW Heizleistung“, sagt er. Die Parameter werden angepasst.

Fazit: Super STIEBEL ELTRON Service

Frank Freitag legt auf und schaut zufrieden auf den Telefonhörer. „Dass mir Jemand an der anderen Leitung so einfach helfen kann, hätte ich nicht gedacht“, sagt er. „Super Service“, ist sein Fazit. Nun heißt es erstmal abwarten.

Daniela und Jonas Freitag
Bei 21° Wohlfühltemperatur: Mama Daniela, Hund Oskar und Jonas Freitag entspannen auf der Couch.

Einige Tage später: Die Einstellung passt. Die WPL 15 IS-2 heizt nun in der Wohlfühl-Temperatur der Familie – wohlige 21°C sind es jetzt im Dynahaus. Frank Freitag macht sich eine Notiz. Die Testfamilie hält seine Erfahrungen im Haus schriftlich fest. Ein Jahr lang. „Wir haben eine „Gefällt mir“-Liste“, erzählt der Familienvater. Die Wärmepumpe von STIEBEL ELTRON steht darauf – und jetzt auch der Kundendienst. Schön!

Wie ist das Leben im Dynahaus? Mehr Erfahrungsberichte gibt es im dritten Teil der Serie.

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