STIEBEL ELTRON Energy Life, der Tool-Check

EnEV Systemplaner: Das Tool im Test

| 0| 26

 STIEBEL ELTRON EnEV Systemberater: Das Tool im Check

Am 1.1.2016 gelten die verschärften Anforderungen der EnEV. Mit welchen Systemen werden die Anforderungen der Energieeinsparverordnung erreicht? Der STIEBEL ELTRON EnEV Systemplaner hilft. Wer steckt hinter dem Tool? Wie praktikabel ist es? Der Tool-Check.

Finger fliegen über die Tastatur. Zahlen reihen sich in langen Exceltabellen aneinander. Spalte für Spalte. Simone Meier und Horst Behling schauen auf ihren Taschenrechner. Nicken sich zufrieden zu. Tippen weiter. Das Planer-Team von Mit dem EnEV-Systemberater kann fürs Bauvorhaben Haustechnik konfiguriert werdenSTIEBEL ELTRON hat für den EnEV Systemplaner die Werte berechnet. „Die Energieeinsparverordnung ist ein wichtiges Thema in der Branche. Mit unserem Beratungstool können Fachhandwerker für ihr Bauvorhaben die gewünschte Haustechnik konfigurieren und sehen direkt, ob damit die verschärften Anforderungen der EnEV 2016 erfüllt werden können“, erklärt Horst Behling. „Die Frage ist doch: ‚Wie kann ich was womit erreichen‘ und genau darauf gibt das Tool schnell die Antwort“, ergänzt seine Kollegin. Insgesamt 3.240 Berechnungen für das Einfamilienhaus stecken hinter dem Tool und – ganz neu – 5.040 Berechnungen fürs Mehrfamilienhaus. Zeit, die die STIEBEL ELTRON Planer gerne investiert haben.

Klick, klick, EnEV 2016 erfüllt

Denn die EnEV ist ein wichtiger Teil des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung. Mit ihr sollen die energetische Qualität von Gebäuden verbessert, die CO2-Emissionen reduziert und der Anteil an erneuerbarer Energie erhöht werden. Auch sollen im Gebäudebestand vorhandene Energieeinsparpotenziale verstärkt genutzt werden. Heißt konkret: Ab dem 1.1.2016 muss im Neubau noch einmal zusätzlich 25% Primärenergie eingespart werden.

So funktioniert das STIEBEL ELTRON EnEV Tool

Aber wie spart man die Primärenergie nun ein? Zurück zum Tool: In der Mitte der Oberfläche kann per Klick der Haustyp eingestellt werden. Sprich: Hier können Konfigurationen für ein Ein- als auch für ein Mehrfamilienhaus mit 9 Wohneinheiten ausgewählt werden. Die einzelnen Komponenten wie Wärmeerzeuger, Verteilsystem, Warmwassererzeugung, Lüftung, Solar werden dann je nach Bedarf zusammengestellt. Klick, klick, EnEV 2016 erfüllt – der Balken der Primärenergie färbt sich grün. Sekundenschnell werden neben der EnEV-2016-Konformität auch die Energieeffizienzklasse, Endenergie- und Primärenergiebedarf sowie – besonders interessant – die jeweiligen Mehr- oder Minderkosten im Vergleich zum verschärften Referenzwertes der EnEV ausgewiesen. Auch ist sofort ersichtlich, ob die geplante Lösung die Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG) erfüllt. Erstes Fazit: Wie die Berechnungen in dem Neubau-Beispiel im Tool zeigen, erreichen Bauherren mit Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON diesen Standard! Konkrete Produktvorschläge liefert das Tool gleich mit, zur Auswahl stehen jeweils drei Lösungen – alle erfüllen die EnEV. Gut!

Welche Haustechniklösungen erfüllen die EnEV 2016?

Für Öl- und Gaskessel wird’s da schwieriger. Denn die bisherige Referenzlösung aus Brennwertheizung und Solarthermie überschreitet im Referenzgebäude den Sollwert der EnEV 2016 um 25%. In der EnEV heißt es genau:

„Der nach einem der in Nummer 2.1 angegebenen Verfahren berechnete Jahres-Primärenergiebedarf des Referenzgebäudes nach den Zeilen 1.1 bis 8 ist für Neubauvorhaben ab dem 1. Januar 2016 mit dem Faktor 0,75 zu multiplizieren. § 28 bleibt unberührt.“

Damit erreichen im Referenzhaus verbaute STIEBEL ELTRON Wärmepumpen-Systeme auch ohne weitere Dämmungen schon heute den EnEV-Standard für 2016. „Auf den ersten Blick erscheinen die Anforderungen der Energieeinsparverordnung vielleicht sehr komplex. Aber eigentlich ist es ganz einfach. Mein Fazit: Mit Wärmepumpen von STIEBEL ELTRON erreichen Bauherren im Referenzgebäude diesen Standard ohne zusätzliche Maßnahmen!“, fasst Horst Behling seine Berechnungen zusammen.

Das EnEV-Tool im Fachhandwerker-Praxistest

Eine Standardlösung gibt es jedoch nicht. „Es kommt immer auf das Gebäude an. Wie ist das Haus gedämmt? Wieviel Komfort möchte ich haben? Ein Gespräch mit dem Fachhandwerker kann da die Möglichkeiten aufzeigen“, sagt Simone Meier. Apropos Fachhandwerker: Wie finden die das Tool? Fachhandwerker Alf-Heinz Schuder macht den Praxistest. Sicher navigiert er durch das Tool. „Wärmepumpen haben mich von Anfang an begeistert. Sie machen warm – Alf Schuder macht den EnEV-App-Checkganz ohne Flamme. Ist das nicht faszinierend?“, sagt er und schmunzelt. Dass nach aktueller EnEV 2014 für Neubauten verbindlich ein Energieausweis erstellt werden muss, findet er klasse: „Die Energieeffizienzklassen kennt Jeder vom Kühlschrank. Dass ein Haus diese jetzt auch hat, ist hilfreich“, sagt er. Im EnEV-Tool wird schnell ersichtlich, welche Komponenten der Anlagentechnik sich auf die Effizienzklassen auswirken. A+ bedeutet die beste Effizienz und ist in seinem Beispiel mit einem STIEBEL ELTRON System erreichbar. „Das Tool ist leicht zu bedienen und macht sichtbar, was ich tun muss, um die Energieeinsparverordnung zu erfüllen“, sagt der Experte. Beim Gespräch mit dem Kunden kann er so via Tablet schnell erste Tendenzen aufzeigen. Sein Fazit: „Total spannend, einfach mal klicken und ausprobieren – bei der Auswahl der richtigen Lösung hilft natürlich der Fachhandwerker vor Ort weiter und erstellt ein individuelles Angebot.“

Das Tool läuft online als Browser-Version und ist damit völlig unabhängig vom Endgerät – kann also am PC, dem Tablet oder auch dem Smartphone genutzt werden. Sind Sie neugierig geworden? Den EnEV-Systemberater finden Sie hier: www.stiebel-eltron.de/tools.

Planen Sie ein Bauvorhaben und haben Fragen zur Energieeinsparverordnung? Schreiben Sie uns!

Weitersagen:
Hinterlassen Sie einen Kommentar