STIEBEL ELTRON-Energie-Trendmonitor 2018

Energiewende – Was denken die Deutschen?

| 0| 0

  

Der Klimawandel ist seit diesem Rekord-Sommer in aller Munde. Der STIEBEL ELTRON-Energie-Trendmonitor hat nun erfragt, was die Deutschen gegen den Klimawandel bereit sind zu tun und was sie erwarten.

Die Umfrage “Energie-Trendmonitor 2018” wurde im Auftrag von Stiebel Eltron durchgeführt. 1.000 Bundesbürger wurden dazu bevölkerungsrepräsentativ befragt.

80 Prozent der Deutschen wollen den Klimaschutz über CO2-Einsparungen verbessern. Im Stromsektor verzeichnet Deutschland bereits Fortschritte in Richtung CO2-Einsparung und Energiewende: Der Anteil regenerativer Energien am Bruttostromverbrauch erreichte 2017 einen neuen Rekord. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums hervor: Der Anteil „grünen“ Stroms am gesamten Strommix lag damit im Vorjahr bei rund 36 Prozent. Der Wärmesektor ist dagegen noch ausbaufähig: Hier stieg in den vergangenen Jahren die Nutzung erneuerbarer Energien von 11,5 Prozent (2010) auf 13,1 Prozent (2016). Immerhin kommen bereits in etwa jedem dritten Neubau inzwischen umweltfreundliche Wärmepumpen als Heizungsanlagen zum Einsatz.

 

Klimafreundliche Heiztechnik im Eigenheim

Neben den Bereichen Industrie und Verkehr ist der Wärmesektor einer der größten deutschen CO2-Verursacher. 69 Prozent der Deutschen haben das verstanden und möchten auf klimafreundliche Heiztechnik umsteigen. Optimaler Wärmeerzeuger dazu: die Wärmepumpe. Die Technik der Wärmepumpe ist eine seit über 40 Jahren am Markt erfolgreiche Alternative zum fossilen Brenner.

Das Prinzip der umweltfreundlichen Heizung: Die Wärmepumpe entzieht dem Erdreich oder der Umgebungsluft Wärme und bringt diese auch im Herbst und Winter auf das notwendige Temperaturniveau. Dafür wird weder Öl noch Gas, aber ein kleiner Teil Strom als Antriebsenergie benötigt – der von der Photovoltaikanlage kommen kann. „Die Wärmepumpe arbeitet vor Ort ohnehin komplett ohne CO2-Emissionen. Kommt die Antriebsenergie vom eigenen Dach, ist der Umweltnutzen noch viel höher“, sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer von Stiebel Eltron. Aus einer Kilowattstunde Strom werden je nach Wärmepumpenart etwa drei bis fünf Kilowattstunden Heizenergie erzeugt. Mehr Infos zur Wärmepumpe gibt es hier: https://www.stiebel-eltron.de/de/home/produkte-loesungen/erneuerbare_energien/waermepumpe.html

 

Sanierung – Aus alt mach neu!

Die staatliche Förderung spielt bei der Anschaffung einer umweltfreundlichen Heizungsanlage eine große Rolle. 67 Prozent der deutschen Verbraucher bemängeln, dass die Bundesregierung den Verzicht auf fossile Energien im privaten Heizungskeller nicht ausreichend fördert und damit einen Umstieg auf erneuerbare verhindert.

Dabei verfolgt Deutschland ehrgeizige Ziele: Bis 2050 soll der Gebäudesektor klimaneutral werden. „Damit die Verbraucher an einem Strang ziehen, müssen die Anreize zur Umstellung auf Erneuerbare Energien besser genutzt und ausgebaut werden“, so Dr. Nicholas Matten. Immerhin: Über das Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien des Bundesumweltministeriums (BMU) wird der Einbau oder der Wechsel hin zu einer Wärmepumpe unterstützt. Mehr Infos zur Förderung und einen Fördermittelrechner finden Interessierte hier: https://www.stiebel-eltron.de/foerderung

 

Nein zu Öl- und Gasimporten

Knapp drei Viertel der Bundesbürger sind der Meinung, dass Deutschland im Zuge der Energiewende von importierter fossiler Energie unabhängig werden sollte – beispielsweise von Erdgas aus Russland. „Die mit Strom betriebene Wärmepumpentechnik ist der beste Weg, um sich von diesen fossilen Energieimporten unabhängig zu machen“, sagt Dr. Nicholas Matten.

 

Wie stehen Sie zur Energiewende? Schreiben Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren.

Weitersagen:
Hinterlassen Sie einen Kommentar