Energie-Trendmonitor 2014, der STIEBEL ELTRON Meinungs-Check

Energiewende in Zahlen: Das denken die Deutschen 2014

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Energiewende in Deutschland – ein Thema, das bundesweit die Menschen bewegt. Möglichst schnell soll’s gehen und gleichzeitig soll der Preis für Energie bezahlbar sein, so das Credo der Politik. Was denken Sie? Ihre Meinung ist uns wichtig. Darum hat STIEBEL ELTRON die Umfrage „Energie-Trendmonitor 2014“ initiiert und nachgefragt. Die Ergebnisse 2014 im Überblick.

Energie-Trendmonitor 2014: Was denken die Bundesbürger?
Energie-Trendmonitor 2014: „Wie wichtig halten Sie folgende Maßnahmen zur Umsetzung der Energiewende in privaten Haushalt: Einbau einer Wärmepumpe, die Erdwärme nutzt?“

Deutschland will’s grün: 85 Prozent der Bundesbürger stehen der Energiewende positiv gegenüber. Eine deutliche Mehrheit begrüßt die Idee, Energie in Deutschland künftig überwiegend aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne oder Erdwärme zu erzeugen.

Die privaten Haushalte wollen auch selber mehr tun, um die Energiewende voranzutreiben. Das Problem: Es fehlt an Wissen. Bei Kernthemen wie Energiesparen und Eigenversorgung wünschen sich die Befragten, von Fachleuten unterstützt zu werden. Dabei steht die Expertise qualifizierter Heizungs- und Elektro-Handwerksbetriebe (52 Prozent) hoch im Kurs, aber auch die der Bauträgern und Architekten (48 Prozent).

Energie-Trendmonitor: Was denken die Bundesbürger?
Energie-Trendmonitor 2014: „Wie beurteilen Sie Ihre persönliche Rolle bei der Energiewende?“

Der Energieanteil an der Stromerzeugung aus Sonne, Wind & Co. soll bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent ausgebaut werden, so plant es die Politik. Erneuerbare Energie heißt auch, dass mehr Speicherkapazitäten nötig werden. Denn Sonne, Wind & Co. erzeugen Energie unbeständiger als fossile Großkraftwerke, so dass Energie aus Spitzenzeiten gespeichert werden muss, um sie in Flautezeiten zu nutzen. Und für den Fall, dass dies nicht genügt, muss es flexible Kraftwerke geben, die schnell hochgefahren werden können. Um erneuerbare Energien erschwinglich zu machen und durch Speicher und intelligente Netze optimal nutzen zu können, muss sich die Technik weiterentwickeln.

STIEBEL ELTRON Energie-Trendmonitor - Was denken die Bundesbürger?
Energie-Trendmonitor 2014: „Wie stehen Sie zu den Zielen der Energiewende in Deutschland?“

An die Adresse der Politik geht von den Bundesbürgern die Botschaft, dass die Umsetzung der Energiewende bei der Kostenverteilung einer Kurskorrektur bedarf. 87 Prozent halten derzeit die finanzielle Belastungen privater Haushalte für zu hoch. Außerdem drängt die Mehrheit der Bundesbürger auf ein schnelleres Tempo – 59 Prozent plädieren dafür, die Energiewende zu beschleunigen.

Energie-Trendmonitor 2014: Was denken die Bundesbürger?
Energie-Trendmonitor 2014: „Wie beurteilen Sie die Rolle der großen Energiekonzerne in Deutschland?“

Dabei ist Autarkie im Trend: Drei Viertel der Bundesbürger sprechen sich gegen Gas- und Ölimporte aus, 68 Prozent der Verbraucher in Deutschland wollen sogar möglichst viel Strom und Wärme selber erzeugen. Wo fließt diese Energie hin? 40 Prozent der Energie verbrauchen wir in Deutschland fürs Wohnen – eine veraltete Heizung verursacht dabei die größten Energiekosten. Ist das den Deutschen bewusst? „Ja“, sagen nur 44 Prozent.

Energie-Trendmonitor 2014: Was denken die Bundesbürger?
Energie-Trendmonitor 2014: Energie einsparen und wirksamer einsetzen ist ein wichtiger Hebel, um Kosten zu senken.

Nun fordert die Politik: Der Wärmebedarf des Gebäudebestandes soll bis 2020 um 20 Prozent sinken. Die Energieeinsparverordnung (kurz EnEV) erhöht die Energiestandards nach und nach. Bauherren sind so verpflichtet, beim Bau ihres Hauses das Thema Energie im Blick zu behalten. Bis 2050 sollen Häuser nahezu klimaneutral sein, also den eigenen Bedarf nur aus erneuerbaren Energien decken. Schon jetzt unterstützt die Bundesregierung Eigentümer darin, Gebäude energiesparend zu sanieren, etwa durch Wärmedämmung oder moderne Heizungsanlagen. Um die Sanierungsrate zu verdoppeln, gewährt das KfW-Gebäudesanierungsprogramm Investitionszuschüsse und zinsgünstige Darlehen.

Was denken Sie? Wie stehen Sie zu den Zielen der Energiewende in Deutschland? Und wie beurteilen Sie Ihre persönliche Rolle bei der Energiewende? Jetzt kommentieren!

Die Umfrage ist geschlossen!
startdatum: 01-03-2015 09:00:00
Enddatum: 01-04-2015 09:00:00
Umfrageergebnis:
Energiewende in Deutschland - und Sie?
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Kommentare
  1. Energiewende

    Es könnte und müßte sicherlich alles schneller gehen. Aber hier hilft nicht ein Blick auf die Fördersituation und die Rahmenbedingungen (und ein Herumlamentieren), die Berlin schafft (oder nicht schafft). Es braucht Überzeugungstäter, die diesen wichtigen gesellschaftlichen Wandel vorantreiben. Und keine Pfennigfuchser, die auf die letzte Nachkommastelle ausrechnen, was sie denn sparen, wenn sie nachhaltig handeln. Gesellschaftlicher Wandel, der Verantwortung für die Umwelt und die nachfolgenden Generationen übernimmt, ist kein Geschäft, was in Heller und Pfennig gerechnet werden darf. Es geht um mehr. Stiebel Eltron übernimmt mit seinen Produkten Verantwortung. Das ist gut so. Jetzt sind wir Verbraucher gefragt, mit unseren Kaufentscheidungen abzustimmen.

    Guido Becherer
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