Energie-Verbraucher 2015, STIEBEL ELTRON-Umfrage

Energie-Verbraucher oder Sparfuchs?

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STIEBEL ELTRON Energie-Verbraucher

Heizungsregler voll auf, Computer an, Dusche läuft: In den deutschen Haushalten gibt es viele „Energie-Verbraucher“, die die Kosten hochtreiben. Während moderne Geräte effizient arbeiten, lässt sich das Verhalten der Hausbewohner noch verbessern. Wer verbraucht zu Hause die meiste Energie? In der repräsentativen Umfrage „Energie-Verbraucher“ ist STIEBEL ELTRON dieser Frage nachgegangen. Und: Energy Life gibt Ihnen Tipps, wie Sie vom Energie-Verbraucher zum Energie-Sparer werden.

 

Kategorie 1: Die Heizungsaufdreher

Wer dreht die Heizung hochWer dreht die Heizung am häufigsten hoch? Die Antwort: In mehr als der Hälfte der Haushalte haben die Frauen das größte Wärmebedürfnis. „Regler hoch, koste es was es wolle!“lautet ihre Devise, sagen die Familienmitglieder. Ob sie dies aus Fürsorge oder eigenem Antrieb tun, ließ sich nicht ermitteln. Männer, Kinder und Großeltern sind in dieser Kategorie eher genügsam.

 

Kategorie 2: Die Elektro-Anlasser

Wer lässt den Computer an?Wer lässt TV, Radio oder Computer an, obwohl er längst mit anderen Dingen beschäftigt ist? Hier sind die Männer die Übeltäter, sagen 43 Prozent der Befragten. Ob sich Kinder dieses Verhalten von Papa abschauen? Zumindest belegen sie mit 28 Prozent den zweiten Platz. Wenn sich Oma und Opa anderen Dingen zuwenden, schalten sie hingegen fast immer ab – so die Meinung in den Familien.

 

Kategorie 3: Die Dauer-Duscher

Wer duscht am längsten?Wer verbringt die meiste Zeit unter der Dusche? Die Antwort: Frauen wenden mehr Zeit für ihre Körperhygiene auf als andere Familienmitglieder, sagen 52 Prozent. Kinder springen offensichtlich im ganzen Land nur mal kurz unter den warmen Wasserstrahl. Da zu dieser Gruppe auch die Teenager zählen, die deutlich duschfreudiger sind, liegt das Umfrage-Ergebnis aber immer noch deutlich über dem der Großeltern.

 

Kategorie 4: Der größte Energieverbraucher

Wer ist die größte Energieschleuder?Und wer ist insgesamt die größte Energieverbraucher in Ihrem Haushalt? Mit einem Prozent Vorsprung sichern sich die Damen den Titel – dicht gefolgt von Männern und Kindern. Diese drei Gruppen nehmen sich also nach Einschätzung der Befragten wenig, wenn es um unnötigen Energieverbrauch geht. Lediglich die Großeltern sind da eher genügsam: Sie benötigen im Vergleich mit anderen Familienmitgliedern am wenigsten Heizungswärme, warmes Wasser und Strom.

 

10 Tipps: So werden Sie Energiesparfuchs

Wie werde ich Energiesparer?

Wenn Sie Besserung geloben wollen, diese einfachen Tipps helfen dabei Energie im Haushalt zu sparen. So werden Sie aus einem Energie-Verbraucher ganz schnell ein Sparfuchs!

1) Senkung der Raumtemperatur

Schon eine minimale Drosselung der Raumtemperatur spart Energie. Jedes Grad weniger spart 6 Prozent Energie ein. Eine Raumtemperatur von 20 °C ist oft völlig ausreichend.

2) Außenjalousien oder Vorhänge schützen vor Kälte

Heruntergelassene Jalousien oder zugezogene Vorhänge bewirken für die Wohnung das gleiche wie die Bettdecke für den Menschen. Die Energieersparnis beträgt ca. 4 Prozent. Bei heruntergelassenen Jalousien speichert ein Raum nachts Wärme deutlich besser und Heizkosten können um bis zu 10 Prozent gesenkt werden.

3) Nie Heizung abschalten

Senken Sie in der Nacht oder bei Abwesenheit die Raumtemperatur, aber schalten Sie die Heizung nicht ganz aus. Achten Sie darauf, dass die Räume nicht vollkommen auskühlen.

4) Die passende Regelung

Moderne elektronische Regeleinrichtungen ermöglichen eine optimale Ausnutzung der eingesetzten Energie und damit einen wirtschaftlichen Betrieb einer Heizungsanlage. Gegenüber den einfachen älteren Regeltechniken können dabei beachtliche Einsparungen erzielt werden.

5) Die richtige Heizkurve

Sorgfältiges Beobachten der Räume, ausreichend warm, aber auch nicht überheizt, führt Sie zu der richtigen Heizkurve und Einstellung Ihrer Heizung. Je flacher die Kurve, desto weniger Energie benötigt die Anlage.

 6) Gut dämmen, clever lüften

Nachträgliche Wärmeschutzmaßnahmen wie Isolierverglasung, Wärmedämmung der Fassade, der Kellerdecke und des Dachs sowie der Einsatz von kontrollierten Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung reduzieren den Wärmebedarf des Gebäudes deutlich. Energieeinsparungen von bis zu 40 % können so erreicht werden.

7) Ich kaufe ein „A“…

Elektrogeräte sollten die EU-Effizienzklasse A+ (besonders energiesparend) besitzen. Denn etwa ein Drittel des privaten Stromverbrauchs geht auf Kosten von Kühlschrank und Co. Auch Heizungsanlagen werden ab September 2015 entsprechend ausgezeichnet – hier sollten Sie auf die Bestnote A++ achten.

8) Standby – teure Faulheit

Wer seine Haushaltsgeräte ausschaltet und nicht im Standby-Betrieb laufen lässt, kann bei einem durchschnittlichen Haushalt jährlich Stromkosten von etwa 95 Euro einsparen.

9) Clevere Technik zahlt sich aus

Die Gleichung ist einfach: Wer wenig Wasser verbraucht, der zahlt wenig. Effiziente Technik hilft beim Sparen: So wird zum Beispiel bei einem Durchlauferhitzer mit der STIEBEL ELTRON Eco Funktion die Durchflussmenge des Wassers angepasst. Beim Duschen fließen so nicht 20 Liter Wasser pro Minute aus dem Duschkopf, sondern nur 7 Liter. Da freut sich das Sparschwein.

10) Jeder Tropfen zählt

Prüfen Sie Armaturen, defekte Dichtungen werden am besten sofort ersetzt. Ein tropfender Wasserhahn verschwendet unnötig Wasser.

 

Und Sie? Welche Energiespartipps haben Sie? Jetzt kommentieren!

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Kommentare
  1. Erneuerbare Energie

    Guten Tag liebe Mitleser,
    vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Heutzutage sollte man großen Wert auf erneuerbare Energien setzen, weil wir die Umwelt schützen und uns um unsere Erde kümmern sollten. Eine Möglichkeit wäre es, Solaranlagen anzubauen und Energie durch die Sonne zu erzeugen. Auch wenn natürlich erneuerbare Energien kostenspieliger sind als herkömmliche Energieanlagen, haben sie einen gemeinnützige Funktion.

    Viele Grüße
    Jonas

    Jonas
  2. Flecken entfernen leicht gemacht

    Hallo,

    interessante und informative Beiträge hier, super. Habe längere Zeit als stiller Gast nur mitgelesen und mich jetzt mal angemeldet.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr bei Gelegenheit auch einmal auf meinem Blog zum Thema Textilreinigung vorbeischauen würdet.

    Alles Liebe

    Herbert

    Herbertsigma
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