Meinolf Bonnekoh, Fachhandwerker mit Vision

„Die Zukunft ist grün“

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Meinolf Bonnekoh (48) ist seit 15 Jahren Elektroinstallateur. Tag für Tag werkelt er in Heizungskellern im Süden von Soest (Nordrhein-Westfalen). Für sein privates Mehrfamilienhaus entschied er sich in Sachen Haustechnik für ein Zusammenspiel aus einer STIEBEL ELTRON Luft-Wärmepumpe, kontrollierter Wohnungslüftung und Photovoltaik-Anlage – ein energetisches Musterbeispiel.

Meinolf Bonnekoh, Fachhandwerker mit Vision, hat das "Haus der Zukunft" schon jetzt realisisert.
Meinolf Bonnekoh, Fachhandwerker mit Vision, hat das „Haus der Zukunft“ schon jetzt realisiert.

Herr Bonnekoh, Sie haben ein Haus der Zukunft gebaut. Glückwunsch! Wie geht sowas?

Der Architekt Matthias Hille hat das Haus entworfen, ich war sofort vom Design begeistert und bin ins Projekt mit eingestiegen. Insgesamt beherbergt das Haus neun Wohnungen, zwischen 50 und 90 Quadratmeter. Ursprünglich war in dem Konzept eine Wärmepumpe als Heizsystem vorgesehen, zusätzlich wollte ich aber über eine Photovoltaik-Anlage auch den dafür benötigten Strom selbst erzeugen.

Was für Produkte vom STIEBEL ELTRON haben Sie verbaut?

Auf dem Dach sind TEGREON-Module, die den Strom für die Luft | Wasser-Wärmepumpe WPL 34 produziert. Was viele nicht wissen: Lüftung ist bei Neubauten immens wichtig, um Schimmel vorzubeugen. Viele Menschen sind berufstätig und tagsüber nicht im Haus, sodass sie nur nur morgens und abends lüften können – das reicht aber nicht. In meiner Immobilie habe ich mich für die LWA 100 entschieden, das ist ein Lüftungsgerät mit integrierter Wärmepumpe. Das Tolle: Es nutzt die Wärmeenergie der verbrauchten Luft aus den Wohnungen, um daraus Warmwasser zu bereiten. Clever! Ich bekomme frische Luft plus warmes Wasser – das ist super. Unabhängig von den Energieversorgern zu sein, das zeichnet dieses Haus aus. Was wir nicht vergessen dürfen: Wir leben auf Kosten der nächten Generation.

Sie investieren damit also in die Zukunft.

Ich habe zwei Kinder, Henry (8) und Antonia (6), ihnen möchte ich keine Altlasten hinterlassen. Darüber hinaus ist das Haus in Soest meine grüne Rente. Spekulieren ist nicht mein Fall, ich investiere lieber in Steine.

Sprich: Sie vermieten Ihre Wohnungen?

Ja, und bei mir gibt es keine Kaltmiete, nur Warmmiete. Eine Ablesung kostet für alle Wohnungen 2.000 Euro, dabei sind die kompletten Heizkosten für das ganze Haus nicht so hoch. Grundsätzlich ging es mir darum eine wirtschaftliche Lösung zu finden, bei der die Nebenkosten der Mieter auf das wirklich Notwendige beschränkt sind.

Wie sind die Erfahrungen Ihrer Mieter?

Die Mieter sind absolut zufrieden. Die Wohnungen sind zwischen 50 und 90 Quadratmeter groß, da ist für jeden Wohntyp etwas dabei. Dabei verursachen sie minimale CO2-Emissionen und müssen sich dank der festgeschriebenen Warmmiete weder um Energiepreissteigerung noch um kalte Winter Gedanken machen.

In der Bildergalerie gewährt Herr Bonnekoh Ihnen einen exklusiven Blick in seinen Heizungskeller – jetzt reinklicken!

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