Bärbel und Joachim Wilke, Frischluft-Fans

Dezentrale Lüftungssysteme: Viel Luft, wenig Aufwand

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Ob im Altbau oder im Neubau: Dezentrale Lüftungssysteme werden nur in den Räumen installiert, in denen sie tatsächlich gebraucht werden – so auch bei Familie Wilke im Schaum-Massivhaus. Der Clou: Für die Installation ist kein großer Bauaufwand nötig – und sie gewinnen Wärme aus der verbrauchten Luft zurück.

Bärbel-Winkler-hat-keine-beschlagenen-Scheiben-mehr-beim-KochenBerlin-Brandenburg. Ein typischer Montagmittag mit typischem trüben Winterwetter – nasskalte 5 Grad draußen, bei Familie Wilke in der Wohnung wohlig warm. Bärbel Wilke bereitet das Mittagessen vor, Suppe gibt’s heute. Heiß dampfend köchelt sie auf dem Herd. „Wenn ich früher gekocht habe, hatte ich immer Wasserdampf an der Scheibe. Also hieß es immer: Herd an, Fenster auf.“ Ungemütlich bei nasskaltem Winterwetter wie heute. Das Fenster hinter dem Herd ist zu, die Scheiben klar. Doch was ist in der neuen Wohnung anders? „Unsere dezentrale Lüftungsanlage übernimmt jetzt für uns das Fenster öffnen – naja, zumindest im übertragenden Sinne“, erzählt die Rentnerin.

Im Schaum-Massivhaus ist ein dezentrales Lüftungssystem verbaut. Das heißt: Einzelne Geräte sorgen unabhängig voneinander in feuchtigkeitskritischen Räumen wie Küche und Bad für Abluft. Für eine optimale Durchlüftung im gesamten Wohnraum sorgen in den restlichen Zimmern Zu­ und Abluftgeräte. Eine dezentrale Lüftungslösung ist insbesondere bei Sanierungen oder punktuellen Feuchtigkeitsproblemen die erste Wahl. Denn der Installationsaufwand ist in der Regel gering und das Design modern und schlicht. „Dass ein Lüftungsgerät neben dem Fenster hängt, bemerkt man nicht, es ist vom Design sogar schick“, sagt Bärbel Wilke. Leise summt das Gerät, die feucht-warme Luft aus der Küche wird angesogen.

In Wohnräumen gilt eine Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 50 Prozent als besonders angenehm

Dicke Luft? Nicht bei uns. Das Raumklima beeinflusst die Behaglichkeit wie kaum ein anderer Faktor. Beispiel…

Posted by STIEBEL ELTRON on Montag, 6. Februar 2017

 

Gut zu wissen: Je besser Häuser isoliert sind, desto geringer ist der natürliche Luftaustausch. Wird dieser fehlende Austausch nicht durch gezieltes Lüften ersetzt, drohen Nachteile wie Schimmel und erhöhte Schadstoffkonzentrationen. Laut Experten sollten im Tagesmittel stündlich etwa 40 Prozent der Raumluft ausgetauscht werden. Für normal beschäftigte Bewohner kaum zu schaffen und auch für das Rentner-Ehepaar nicht machbar.

Dezentrale Lüftungssysteme: Gute Luft ohne Fensterlüftungsstress

„Wir sind Frischluft-Fans, klar also, dass wir oft das Fenster geöffnet haben – gerade wenn wir nachts schlafen“, erzählt Joachim Wilke. Heißt auch: Frühmorgens aufstehen und das Fenster wieder schließen, damit der Straßenlärm nicht in die Wohnung dröhnt. Ein altes Ritual, dass das Ehepaar dank dezentralem Lüftungssystem nicht mehr braucht. Denn beim installierten Lüftungssystem LA 30 WRG wird die verbrauchte Innenluft in bestimmten Zeitintervallen abwechselnd aus dem Raum gesogen – gute Luft ohne Fensterlüftungsstress. „Wir waren schon am Anfang skeptisch, ob die Technik wirklich was taugt. Fenster öffnen kann schließlich Jeder“, resümiert Bärbel Wilke, „aber an dieser Stelle muss gesagt werden: Wir haben wirklich frische Luft bei uns. Ohne Straßenlärm. Ohne dass wir etwas dafür machen müssen. Das ist toll!“

 

Gute-Luft-im-Haus-der-Familie-Wilke

 

Die Abkürzung WRG steht beim installierten Lüftungssystem für Wärmerückgewinnung. Das heißt: Die verbrauchte Luft aus der Wohnung wird über einen Keramikverbundstoff nach draußen geführt, dabei speichert er die Wärme der Luft. Umgekehrt wird die  angesaugte  Außenluft später durch  den  Keramikverbundstoff erwärmt – die Wärme wird zurückgewonnen, genau genommen 90 Prozent der Wärme, die sonst beim Fensterlüften verloren geht. Zahlen die begeistern. „Das wussten wir gar nicht“, sagt Joachim Wilke. „Wir sind gespannt auf unsere Heizkostenabrechnung“, fügt seine Frau hinzu. Das Geld, das andere zum Fenster rauslüften, bleibt bei Familie Wilke in der Brieftasche. Die gute Luft im Haus gibt’s obendrauf.

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