Modernisierungsmaßnahmen im Einfamilienhaus

Das Haus sanieren? Lüftung nicht vergessen!

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Das Haus ist schon einige Jahre alt und zu viel Heizenergie entweicht über schlecht gedämmte Flächen. Viele Hauseigentümer setzen dann auf eine energetische Sanierung. Dach, Dämmung und Ziegel werden erneuert, gleichzeitig wird oft eine PV-Anlage installiert. Wichtig: Lüftung nicht vergessen. Frische, gesunde Luft bei angenehmen Raumtemperaturen ist ein wesentlicher Wohlfühlfaktor.

“Die Sanierung der Gebäudehülle ist ein wichtiger Schritt, um Heizenergie einzusparen. Bauherren sollten aber nicht vergessen, einen ausreichenden Luftwechsel sicherzustellen. Denn die bisher unkontrollierte freie Lüftung zum Beispiel über undichte Fensteranschlüsse findet nicht mehr statt. Eine kontrollierte Lüftung über das regelmäßige Öffnen der Fenster ist für viele Bewohner allerdings kaum zu erreichen. Das ist ja auch gar nicht mehr gewünscht, denn bei einer solchen Lüftung geht mit der Abluft zusätzlich die enthaltene Wärmeenergie nutzlos verloren”, erklärt Haustechnikexperte Henning Schulz von STIEBEL ELTRON. “Die Lösung dieser Problematik ist einfach: eine kontrollierte Lüftung über haustechnische Geräte. Der große Vorteil dieser kontrollierten Wohnraumlüftung ist, dass gut 90 Prozent der Wärmeenergie aus der Abluft zurückgewonnen wird.”

Dezentrale Lüftungslösungen

Besonders beliebt bei Sanierungsmaßnahmen sind Lüfter, die direkt in die Außenwand eingesetzt werden und keine weitere Verrohrung benötigen – so bleibt der Einbauaufwand gering.

Diese sogenannten Pendellüfter unterscheiden sich deutlich von einfachen Abluftgeräten, die häufig in fensterlosen Bädern eingesetzt werden: Sie besitzen einen Wärmetauscher im Innern, der Wärmeenergie aus der Abluft aufnimmt, sobald diese abgeführt wird. Nach einigen Sekunden wechselt der Lüfter die Richtung – dann wird über dasselbe Gerät frische Außenluft in den Raum eingebracht. Dabei gibt der Wärmetauscher die zuvor zurückgewonnene Energie an die Zuluft ab.

Das LWE 40 von Stiebel Eltron ist ein solcher Pendellüfter, der im 40-Sekunden-Takt arbeitet: In dieser Zeitspanne wird warme, verbrauchte Luft abgeführt, während gleichzeitig ein oder mehrere LWE 40 exakt die gleiche Menge Zuluft in den Raum einbringen – dann wird gewechselt. So entsteht kein Unter- oder Überdruck in der Wohnung. Gleichzeitig sorgt der integrierte Aluminium-Wärmetauscher für die Wärmerückgewinnung. „Das ist extrem effizient und komfortabel“, so Henning Schulz. „Da die Fenster nicht mehr geöffnet werden müssen, bleiben je nach eingesetzten Filtern nicht nur störender Lärm, sondern auch Dreck, Staub und Pollen außen vor.“

Zentrale Lüftungslösungen für den Neubau

Bauherren, die einen Neubau planen, sollten den Einsatz einer zentralen Lüftungsanlage prüfen. STIEBEL ELTRON bietet mit dem LWZ 180/280 ein zentrales Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung für den Einsatz in großzügigen Wohnungen und Einfamilienhäusern.

Verbrauchte Raumluft wird kontinuierlich über Zu- und Abluftventile unter der Decke oder an der Wand ausgetauscht. Sie sind über ein Rohrsystem mit dem Lüftungsgerät verbunden. Der darin enthaltene Kreuz-Gegenstrom-Wärmeaustauscher überträgt die Wärmeenergie der Abluft auf die frische Zuluft. Der Wärmerückgewinnungsgrad liegt bei rund 90 Prozent.

Mehr Wissenswertes zum Thema Lüften gibt es auch in unserem Magazin: Wir lüften das Geheimnis des Lüftens. 

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